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4 (1851) Das Kloster
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Laßt mich Ew. Hochwürdcn Geduld für einen Augenblickerflehen/' sprach der Subprivr;ich möchte fragen"-

Was?" rief der Abt, der ihn jetzt erst bemerkte,Unser >theurer Bruder ist uns wiedergegcbcn in einem Augenblick, wowir an seinem Leben verzweifelten?" Nein, kniee nicht vor einemSünder, wie ich stehe auf Du hast meinen Segen. Alsdieser Schurke, durch sein böses Gewissen getrieben, an's Thorkam und rief, er habe Dich ermordet, da meinte ich der Pfeilerunseres Hauptganges wäre gefallen. Nie mehr soll ein so theuresLeben solchen Gefahren ausgcsetzt werden, wie sie in diesemGränzland Vorkommen; nicht länger soll ein Liebling und Schütz-ling des Himmels eine so niedere Stelle, wie die eines Subpriors,in der Kirche einnehmen. Ich werde eigends dem Primas schreiben,um Deine schleunige Beförderung!" >

Nein, aber laßt mich hören," sprach Eustach;hat dieserSöldner wirklich gesagt, er habe mich getödtet?"

Er sagt," versetz» der Abt,er habe Dich in vollem Jagenmit seiner Lanze durchbohrt vermuthlich hat er schlecht gezielt.

Aber kaum warst Du zu Boden gefallen, seiner Meinung nachtödtlich verwundet, als unsere Schutzheilige ihm erschien wieer ausgesagt hat",-

Ich Hab' Nichts der Art ausgesagt," fiel der Gefangene ein.

Ick Hab' gesagt, ein Weib in weißem Gewand kam mir da-zwischen, als ich eben den Leibrvck des Priesters untersuchen wollte,denn sie sind gewöhnlich gut gefüttert sie hatte eine Binsein der Hand, berührte mich damit und warf mich dadurch vomPferd, so wie ich etwa ein vierjähriges Kind mit einer eisernenKolbe zusammen schlagen könnte, und dann sang dieserSingtcufel!

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