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4 (1851) Das Kloster
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anderen zuwidmen. Daher die Klagen von Hans Upland, einererdichteten Person, die einen Landmann vorstellt, welchem dirDichter jener Zeit ihre Satiren über Menschen und Sitten inden Mund legten:

Sie reiten daher mit großem GrimmDurch Forst und Busch und Feld,

Mit Bogen, Schwert und Rand'ISie reiten quer durch's Kornfeld frei.

Der Teufel gesegne die Kumpanei!

Spricht Hans Uponland.

Christie von Clinthill, der Rcitcrsmann, welcher eben beidem Thurm von Glendearg anlangtc, war Einer von der hoff-nungsvollen Kumpanei, über welche der Dichter klagt. SeineSchulterstücke (Eisenbleche auf den Schultern) seine verrostetenSporen und sein langer Spieß bczeichnetcn ihn als solchen.Seine eiserne Sturmhaube, keine der glänzendsten, war miteinem Steineichenzweiz geziert, dem Abzeichen derer von Avenel.Ein langes zweischneidiges Schwert mit einem Griff von glän-zendem Eichenholz hing an seiner Seite. Die Magerkeit desRosses und das wilde hagere Gesicht des Reiters bewiesen, daßihr Geschäft weder leicht noch gedeihlich war. Er grüßte dirDame Glendinnig ohne viele Höflichkeit und den Mönch mit nochweniger, denn die wachsende Mlßachtung d er Mönchsorden battesich auch unter diesen ungeschlachten Menschen verbreitet, obwohldenselben vermuihlich die neue Lehre eben so gleichgültig war,wie die alte.

Also unsere Gnädige Frau ist todt, Dame Glendinnig?»sprach der Jackmann.Eben hat Euch mein Herr einen fettenOchsen zum Einschlachten für sie geschickt jetzt kann er zum

') Scknld, in der Sprache des Nibelungenliedes.

Kloster r. 11