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noch die andere» Leckerbissen, welche die arme Elspeth aufzuti-schen vermochte, konnten den Subprior vermögen, sein Fastenzu brechen.
„Heute," sprach er, „darf ich keine Speiße genießen, bevordie Sonne untergeht, —glücklich, wenn ich dadurch meine eigneNachlässigkeit avbüßen kann, glücklicher, wenn diese kleine Trüb-sal, die ich im Glauben und Einfalt des Herzens auf mich neh-me, der Seele der Verblichenen frommen kann. Aber Dame,"fügte er hinzu, „um der Tobten willen darf ich die Lebendennicht insoweit vergessen, daß ich das Buch hier lassen sollte,welches für die Unwissenden dasselbe ist, wie für unsere Urelternder Baum der Erkennrniß — köstlich an und für sich, aber ver-derblich für die, denen sein Gebrauch verboten ist."
„Ach, von Herzen gern, ehrwürdiger Vater," sprach SimonGlendinning's Wiktwe, „will ich Euch das Buch geben, wennich es den Kindern ablockcn kann; und gewiß, in diesem Augen-blick könntet Ihr ihnen das Herz aus dem Leibe nehmen, ohnedaß sie es merkten, so verweint sind sie."
„Gebt ihnen fafür dies Meßbuch, gute Dame," sagte derPater, indem er aus seiner Tasche ein mit Gemälden ausgeziertesBuch zog; „ich selber will kommen oder zu paffender Zeit Je-mand schicken, ihnen diese Bilder zu deuten."
„Ach was für herrliche Bilder!" rief Elspeth, für einenAugenblick ihren Schmerz in der Bewunderung vergessend; „achdas ist ein ganz anderes Buch, als das der armen Frau vonAvenel. O wie glücklich wären wir heute, wen» Ew. Ehrwürdenden Weg die Schlucht herauf gestern gefunden hätte, anstatt desPater Philipp; wiewohl der Herr Küster auch ein gewaltiger Mannist und sprich!, daß man meint, das Haus müßte auseinander fah-ren, wenn die Wände nicht so trefflich dick wären. Simon's