ausziehen für dic Kirche, die ihnen Brod gibt, dann mögen ihreBesitzungen Ändern verliehen werden."
„Wir werden nicht verfehlen," sprach der Äbt, sich würde-voll zusammennehmend, „Alles zu thun, was irgend der heiligenKirche zum Bortheil gereichen kann, — Du selber sollst denAuftrag an Unseren Amtmann und an unsere Officialc überbringcn.Aber da ist wieder unser Streit mit dem Brückenwart und demFreiherr» von Meigallot — heilige Marie! Trübsale mehren sichüber dem Hause und dem Geschlecht?, so daß man nicht mehrweiß, wohin man sich wenden soll. Du hast gesagt, Pater Eustach,Du wolltest in unseren Urkunden Nachsehen wegen des freienUebergangs für unsere Pilger."
„Ich habe nachgcschcn, heiliger Vater, in dem Urkundenbuchdes Hauses, und da sind' ich eine schriftliche, förmliche Schenkungaller Zölle und Gebühren, die an der Zugbrücke bei Brigton zuentrichten sind, nicht nur für die Geistlichen dieses Stiftes, sondernfür jeden Pilger, der wirklich die Absicht hat, seine Gelübde indiesem Hause zu erfüllen, — gemacht an Abt Aliford und andie Mönche des Haukes von S. Marien in Kcnnaquhair aufewige Zeiten. Die Urkunde ist ausgestellt auf S. Brigittenabendim Jahr des Heils 1137, und trägt das Handzeichen und Siegeldes Gebers, Karl's von Meigallot, Ur-Ur-Großvaters des gegen-wärtigen Freiherrn, und sie besagt, daß die Schenkung gemachtist zum Heil seiner Seele und zum Besten der Seelen seinesVaters und aller seiner Vorfahren und Nachfolger, die Freiherrnvon Meigallot sind."
„Aber," warf der Abt ein, „er führt an, daß die Brücken-warte im Besitz und im Genuß dieser Bezüge seit mehr als fünfzigJahren gewesen sind — und der Freiherr droht, Gewalt zubrauchen. Mittlerweile sind die Pilgerfahrten unterbrochen zumNachtheil der Seelen der Pilger und zur Schmälerung der