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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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was wohl Pater Eustachius dazu sagen möchte. Er verschmähtees darum, dem Subprior im Geringsten Etwas zu sagen von sei-nem kühnen Schritt, den Bruder Philipp nach Glendearg zu senden,Als aber die Vesper herbeikam, ohne daß Philipp wieder erschien,ward er ein wenig unruhig, zumal da noch andere Gegenstände ihmschwer auf der Seele lagen. Die Mißhälligkeit mit dem Brücken-wart drohte schlimme Folgen nach sich zu ziehen, da dessen Lehns-herr sich seiner Sache angenommen hatte; ferner waren dringendeBriefe unangenehmen Inhalts von dem Primas eingelaufen.Gleich einem Gichtbcüchigen, der nach seiner Krücke greift, wäh-rend er die Krankheit verwünscht, die ihn zum Gebrauch der-selben verdammt, sah sich der Abt wider Willen genöthigt, denPater Eustach nach beendigtem Gottesdienst in sein Haus odervielmehr seinen Palast neben an dem Kloster zu entbieten.

Abt Bonifacius saß auf seinem Lehnstuhl, dessen hohe Rück-lchne wunderlich ausgeschnitzt in eine Insul auslief, vor einemFeuer von drei zu Kohlen verglühten Holzklötzen. Neben ihmstand aus einem eichenem Tischchen der Rest von einem gebra-tenen Kapaunen, dem Abendmahl Sr. Hochwürden, und dabei einKrug duftenden Bordeauxweines. Er blickte regungslos in dasFeuer, halb in Gedanken über seine gegenwärtigen und vergangenenGlücksumstände versunken, halb beschäftigt Gestatten von Burg-und Kirchthürmen in der Kohlenglut hcrauszuphantasircn.

Ja," dachte er bei sich,in dieser rothen Gluth könnt' ich diefriedlichen Thürme von Dundrennan zu sehen mir träumen, wo ichmein Leben zugcbracht habe, ehe ich zu Herrlichkeit und Mühselig-keiten berufen wurde. Eine ruhige Brüderschaft waren wir, regel-mäßig in Erfüllung unserer häuslichen Pflichten, und wenn wirmenschlicher Schwäche unterlagen, so beichteten wir einander undabsolvirten uns wechselseitig, und der am meisten zu fürchtendeTheil der Buße waren die Scherze des Convents über den Schuld«'-