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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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daß ich genölhigt wäre, meinen Weg durch den Fluß zu nehmen,der, wie ich bemerkt habe, etwas angeschwollen ist."

Also nahm er Abschied von Dame Elspeth, welche durchdie Geläufigkeit seiner Zunge und durch die mitgetheilte Lehreganz verwirrt war und beunruhigt wegen des Buchs, welchessie, wie ihr Gewissen ihr sagte, Niemanden ohne Wissen derEigenthümerin hätte mittheilcn sollen.

Trotz der Eile des Mönchs sowohl, als seines Thieres, umeine bessere Wohnstatt zu erreichen, als sie am Ende der Schluchtvon Glendearg verlassen hatten, trotz der Begierde des PatersPhilipp, der Erste zu sein, welcher dem Abt verkündete, daßein Abdruck des von ihnen so gefürchteten Buches im Gebietdes Stiftes zu S. Marien aufgefunden worden sei, trotzgewissen Gefühlen endlich, welche den Mönch trieben, recht baldaus der finsteren, übelberüchtigten Schlucht hcrauszukommcn,trotz allem dem machten die Schwierigkeiten des Wegs und ab-seiten des Paters die Ungewohnheit, schnell zu reiten, daß dieDämmerung einbrach, bevor er das enge Thal hinter sich hatte.

Es war in der That ein schauerlicher Weg. Die beidenSeiten des Thales waren so nahe bei einander, daß bei jederKrümmung des Flusses die Schatten von Westen auf das östlicheUfer fielen und es verdüsterten. Die dichten Gehölze bewegtenihre Zweige und Blätter mit ungewöhnlicher Heftigkeit, selbstdie Felsen und Klippen kamen dem Mönch jetzt höher und wildervor, als beim Hinaufritt am Hellen Lage und in Gesellschaft.Pater Philipp war von Herzen froh, als er aus der Schluchtheraus in das offene Thal des Tweed kam, welcher in seinemprächtigen Lauf bald reißend, bald halb stillstehend, sich dadurchauszeichnet unter den schottischen Strömen, daß er auch in dertrockensten Jahrszeit sein Bett ausfüllt, und nur selten die langen