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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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unter den Edelleuten der Landschaft einnehmend, ohne geradereich oder mächtig zu sein. Die allgemeine Achtung für sie warsehr gesteigert worden durch die Fähigkeiten, den Muth undUnternehmungsgeist des letzten Freiherren, Walter Avcnel.

Als Schottland begann, sich von dem furchtbaren Schlagzu erholen, den es in Folge der Schlacht bei Pinkie Cleugh er-litten hatte, war Avenel Einer der Ersten, durch Sammlungeiner kleinen Schaar und Lieferung blutiger Gefechte zu zeigen,daß ein Volk obwohl besiegt und sein Land vom Feind überschwemmtsehend, doch einen kleinen Krieg führen kann, welcher am Endeden Fremdlingen verderblich wird. Bald aber fand Walter ineinem dieser Gefechte den Tod, und der Todesbotschaft folgte imHause seiner Väter bald die weitere niederschlagendc Nachricht,daß eine Schaar Engländer käme, die Wohnung und Ländereienseiner Wittwe zu plündern, und durch ein warnendes BeispielAndere von der Nachahmung seines Beginnens abzuschreckcn.

Für die unglückliche Frau blieb keine andere Zuflucht, alseine armselige Schäserhütte auf dem Gebirg, wohin sie eiligstgebracht wurde, kaum wissend, wohin und weshalb ihre bestürztenUntergebenen sie mit ihrer unmündigen Tochter aus ihrem Hausewegführten. Hier ward sie mit der ganzen Ergebenheit alterZeiten von des Schäfers Frau, Tibb Tacket gepflegt, welche inbesseren Tagen ihre Kammerjungfer gewesen war. Einige Zeitkannte Avcnel's Wittwe die Größe ihres Elends gar nicht, alleinnachdem sich die erste Betäubung des Schmerzes verloren hatte,fand sie Ursache das Loos ihres Gatten in seinem stillen Grabezu beneiden. Die Dienerschaft, welche sie an diesen Zufluchtsortgebracht hatte, war alsbald genöthigt, sich um ihrer eignenSicherheit willen zu zerstreuen, und der Schäfer und seine Frau,in deren ärmlicher Hütte sie wohnte, sahen sich bald der Mittelberaubt, ihrer ehemaligen Gebieterin die geringen Nahrungsmittel