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wandernd von den höchsten Stufen der Gesellschaft zu den niedrig-sten, dem Hohn ausgcsetzt oder, was noch bitterer ist, der gnädigenHerablassung der Einen und der gemeinen Vertraulichkeit der An-dern— und warum? Lediglich um Stoff zu sammeln für Manu-scriptc, welche der bloße Zufall so oft Ihren Landsleuten in dieHände spielt; mit andern Worten, um eine Novelle zu schreiben.„O Athener, welche Mühe geben wir uns, Euer Lob zu verdienen!"
Ich könnte hier schließen, lieber Clutterbuck; cs wäre einrührender Abgang mit gebührender Ehrerbietung gegen das liebePublikum. Aber ich will Sie nicht täuschen (wiewohl Täuschung— verzeihen Sie die Bemerkung — die gangbare Münze IhresLandes ist;) die Wahrheit ist, ich habe studirt und gelebt ummeine Wißbegier zu befriedigen, um mir die Zeit zu vertreiben.Und obwohl ich in Folge dessen oft vor dem Publikum erschienenbin, öfter vielleicht, als die Klugheit erlaubt, so kann ich dochnicht von ihm diejenige Gunst in Anspruch nehmen, welche Solchengebührt, die ihre Muße und ihre Bequemlichkeit der Besserungund Erheiterung Anderer gewidmet und geopfert haben.
Nachdem ich Ihnen auf diese Weise offen meine Mittheilungengemacht habe, so versteht es sich von selbst, daß ich dankbar IhreMittheilung annchme, welche, wie Ihr Benediktiner bemerkt, nachGegenstand, Sitten und Zeiten in zwei Theilc zerfällt. Allein ichbedauere, Ihnen erklären zu müssen, daß ich Ihren literarischenEhrgeiz nicht befriedigen kann durch Gestattung des AbdrucksIhres Namens, und ich will Ihnen offen sagen, warum.
Die Herausgeber aus Ihrem Land sind von so sanfter undduldsamer Gemüthsart, daß sie oft sich selber großen Nachtheilzugefügt haben, indem sie ihre Beistände, durch welche sie zuerstBekanntschaft und Gunst erlangt hatten, aufgaben, und ihre Namenvon jenen Marktschreiern und Betrügern gebrauchen ließen, welchevon den Gedanken Anderer leben. Fast schäm' ich mich zu sagen,