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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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Das sind freilich lauter mögliche Fälle; allein ich weiß nichtwie cs kommt> daß sie selten andern Herausgebern, als denaus Ihrem Land begegnen. Wenigstens was mich betrifft,so kann ich sagen, daß ich bei meinen einsame» Spazier-gängen am Ufer nie gesehen habe, daß die See etwas Anderesauswars als Tang und Meerneffeln und dann und wann ein-mal einen abgestandenen Srcrnfisch. Auch meine Hauswirthinhat mir nie eine andere Handschrift gebracht, als ihre verwünschteRechnung, und meine interessanteste Entdeckung im Gebiet der Ma-kulatur ist eine Lieblingsstelle aus einer meiner Novellen gewesen,in welche eine Unze Schnupftabak gewickelt war. Nein, lieberHauptmann, die Fundgruben, aus welchen ich mein Vermögen,das Publikum zu untertalten, geschöpft habe, sind anders erwor-ben, als durch Spiel des Zufalls. Ich habe mich in Bibliothekenvergraben, um aus dem Unsinn früherer Lage neuen Unsinn fürdie Gegenwart zu ziehen. Ich habe Bände durchblättert, welcheden Krähenfüßen nach, die ich entziffern mußte, zu urtheilen, diecabalistischcn Handschriften von Cornelius Agrippa hätten sein kön-nen, wiewohl ich nie sahdie Thür sich öffnen und den Teufel ein-treten."") Dagegen wurden alle Bewohner der Bibliotheken durchdie Heftigkeit meiner Studien in ihrer Ruhe gestört:

Vor meiner Forschung floh'n die kecksten Spinnen,

Und Motten suchten zitternd zu entrinnen.

Aus dieser gelehrten Gruft tauchte ich auf, wie der Zaubererim persischen Mährchen aus seiner zwölfmvnarlichen Wohnung imBerge, nicht um gleich ihm über den Häuptern der Menge weg-zufliegen, sondern um mich in's Gewühl des Lebens zu mischenund meine Ellenbogen zu gebrauchen in dem wüsten Marktgedränge,

'> Siehe Southey'ß Ballade: Der Jüngling, welcher im Zauber-buche las.