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Amt übernahm, mich zu trösten. Ich heirathete ste — sie wurdeMutier des Jünglings, der den Namen Mordaunt Mer-tön n führt."
„Du hcirathetcst sic!" — sagte Norna mit dem Tone destiefsten Vorwurfs.
„Ja, Ulla," antwortete Mertoun, „aber du wurdest ge-rächt. Sie ward mir untren, und ihre Untreue erregte mir denZweifel, ob das Kind, welches sie geboren hatte, ein Recht habe,mich Vater zu nennen — doch auch ich ward gerächt."
„Du ermordetest sie!" — sagte Norna mit einem furcht-baren Schrei.
„Ich that etwas," sagte Mertoun, ohne geradezu auf ihreFrage zu antworten, „was eine schnelle Flucht von Hispaniolanothwcndig machte. Deinen Sohn nahm ich mit mir nach Por-tugal, wo wir eine kleine Niederlassung hatten. MordauntVaughan, der Sohn aus meiner Ehe, ungefähr drei oder vierJahre jünger, als der andere, war in Port-Royal, um eineErziehung nach englischer Weise erhalten zu können. Ich beschloß,ihn nie wieder zu sehen, fuhr aber fort, für seinen Unterhaltzu sorgen. Unsere Niederlassung ward von den Spaniern ge-plündert, als Clemens erst fünfzebnJahrcaltwar—-derMangelsteigerte die Verzweiflung, und vermehrte die Spannungen einesbeunruhigten Gewissens. Ich wurde Corsar, und zog Clemensmit in dieß verzweifelte Gewerbe hinein. Seine Gewandtheitund sein Muth erwarben ihm, obgleich er damals nur noch einKnabe war, ein eigenes Commando. Nach Verlauf von zweioder drei Jahren, während welcher wir auf verschiedenen Strei-fereien waren, empörte sich mein Schiffsvolk gegen mich, undließ mich fürtodt am Ufer einer derDernuda's zurück. Ich genasindeß wieder, und meine erste Frage nach einer langwierigenKrankheit war die nach Clemens. Anch er war, wie ich hörte,