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stand, ans einem der inner» Seitcngänge hervorgleitend. Ohneans das scheinbar Geheimnißvolle ihrer plötzlichen Annäherungzu achte» (mit deren Bewandniß der Leser schon bekannt ist):ging Mertoun sogleich mit dem ängstlichen Aufrufe auf sie zu,„Ulla — Ulla Troil — hilf mir unfern unglücklichen Knabenretten!"
„Ans Ulla Troil," sagte Norna, „antworte ich nicht; ichgab diesen Namen in der Nacht, die mich einen Vater kostete,den Winden hin."
„Sprich nicht von jener Nacht des Schreckens," sagte Mcr-touu; „wir haben unsere Vernunft nöthig — laß uns nicht Er-innerungen auffrischcn, welche diese in Gefahr bringen könnten,sondern hilf mir, wenn d» kannst, unser unglückliches Kind retten.
„Vanghan," antwortete Norna, „es ist schon gerettet —schon lange gerettet; glaubt Ihr, daß die Hand einer Mutter,wie ich, Euere schleichende, zögernde, unwirksame Hilfe abwar-ten würde? Nein, Vanghan, ich enthülle mich Euch nur, ummeines Triumphes über Euch zu genießen. Dieß ist die einzigeRache, welche die mächtige Norna sich für das Ulla Troilangethane Unrecht erlauben will."
„Hast du ihn wirklich gerettet — ihn aus den Händendes mörderischen Schiffsvolkes gerettet? Sprich, und rede dieWahrheit! Ich will Alles glauben — Alles glauben, was dumir sagst! Beweise mir nur, daß er fort und in Sicherheit ist!"
„Er ist fort und in Sicherheit," sagte Norna, durch michin Sicherheit, und sicht einer ehrenvollen und glücklichen Ver-bindung entgegen. Ja, Ungläubiger, ja, klüger und dünkelvollcrUngläubiger, dieß war Norna's Werk! Ich hatte dich schonseit mehreren Jahren erkannt, würde mich aber dir nie zu er-kennen gegeben haben, wäre es nicht in dem triumphirenden Be-wußtsein geschehen, das Geschick, welches meinem Sohne drohte,