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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
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Schwerte auf Cleveland los, der Pirat hielt ihm eine Pistole ent-gegen, und rief:Mordaunt, ich habe mein Ziel nie verfehlt!"schoß eS in die Luft ab und warf es in den See, zog dann seinenSäbel, schwang ihn um den Kopf, und schleuderte ihn, so weiter konnte, in derselben Richtung von sich. So groß war indeßder allgemeine Glaube an seine persönliche Stärke und seineHiilfsmittel, daß Mordaunt sehr vorsichtig zu Werke ging, alser sich Cleveland näherte, und ihn fragte, ob er sich ergäbe.

Ich ergebe mich Niemandem," sagte der Piraten-Capitain,aber Ihr seht, daß ich meine Waffen weggeworfen habe."

Er wurde sogleich von einem der Orkadier ergriffen, ohneden geringsten Widerstand zu leisten; aber Mordaunts augen-blickliches Dazwischcntreten verhinderte, daß man ihn hart be-handelte oder band. Die Sieger führten ihn in ein wohlver-wahrtes oberes Gemach des Hauses von Stennis, und stellteneine Schildwache an die Thüre. Bunce und Fleischer, welcheBeide während des Gefechts niedergestreckt worden waren,wurden in dasselbe Zimmer gebracht, und zwei Gefangene,die von geringerem Range zu sein schienen, in ein!zu demHause gehöriges Gewölbe gesperrt.

Ohne die Freude Magnus Troils beschreiben zu wollen, alser, von dem Lärmen und dem Schießen erweckt, seine Töchterwohlbehalten und seinen Feind gefangen fand, wollen wir nurso viel sagen, daß er, wenigstens im Augenblicke, ganz vergaß,auf welche Weise jene so in Gefahr gerathen waren, daß erMordaunt, als ihren Retter, tausendmal an seine Brust drückte,und eben so oft bei den Gebeinen seines Namensverwandtenschwur, wenn er tausend Töchter hätte, sollte ein so wackererJunge und ein so treuer Freund unter ihnen wählen können,was auch Lady Glowrowrnm sagen möchte.

Ganz anders sah cs in dem Gemache aus, welches Cleve-