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„Nein, keinen," sagte Brenda, „denn hätte ich ihn, würdeich dann wohl so in dich dringen? Er ist wild und unglücklich,aber ich denke, in diesem Falle können wir ihm vertrauen."
„Ist der Ort der Zusammenkunft die Gegend bei den«stehenden Steinen, und Tagesanbruch die Zeit?" fragte Mor-daunt weiter.
„Ja, und die Zeit ist gekommen," sagte Brenda, „um desHimmelswillen laß uns gehen!"
„Ich selbst," sagte Mordaunt, „werde den Posten an derVorderthür ans einige Minuten ablvsen und euch durchgehenlassen. Ihr werdet aber diese gefahrvolle Zusammenkunftdoch nicht nnnöthig verlängern?"
„Nein," sagte Brenda, „und du wirst doch den Umstand,daß der unglückliche Mensch eö wagt, hierher zu kommen, nichtbenutzen, ihm etwas zu Leide zu thun, oder dich seiner zubemächtigen?"
„Verlaßt euch auf meine Ehre," sagte Mordaunt; „es sollihm nichts geschehen, wenn er nicht selbst dazu Anlaß gibt."
„So werde ich meine Schwester rufen," sagte Brenda,und trippelte aus dem Zimmer.
Mordaunt überlegte die Sache einen Augenblick, ging dannzu der Schildwache, die an der Vordcrthür stand, und befahlihr, augenblicklich nach der Hanptwactze zu gehen, und der gan-zen Wache anzudenten, in's Gewehr zu treten, zu sehen, daßdieser Befehl vollzogen würde, und zurückzukehren, wenn Alleunter den Waffen wären. Unterdessen, sagte er, wolle er selbstauf dem Posten bleiben. Während der Abwesenheit der Schild-wache öffnete sich leise die Vorderthüre, und Minna und Brendatraten, in ihre Mäntel gehüllt, heraus. Die Erstere lehnte sichauf ihre Schwester, und bog den Kopf nieder, wie Jemand, dersich eines Schrittes schämt, den er zu thun im Begriffe steht.