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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
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Diese Geruckte waren allerdings von der guten Lady Glow-rowrnm und von dem allgemeine» Gerede bestätigt worden,wonach Mertoun als ein anmaßender Bewerber um die Gunstder Schwestern von Burgh-Westra erschien, der sich wie einSultan nur zu entschließen brauchte, wem er sein Schnupf-tuch zuwerfen wollte. Das allgemeine Gerede, meinte Mag-nus jetzt, sei aber ein gemeiner Lügner, und was die guteLady Glowrowrum beträfe, so war er zuweilen (besonderswenn es ans etwas Böses nachsagen hinausging) nicht abge-neigt, sle für ziemlich von derselben Art zu halten. Er nahmdeßwcgen Mordannt wieder zu Gnaden auf, hörte mit vielemErstaune» die Erzählung von den Ansprüchen, welche Nornaans des jungen Mannes Pflichtcrgebenheit machte, und mitnicht wenigerem Autheil die Nachricht von ihrem Entschlüsse,das bedeutende Vermögen, welches sie von ihrem Vater geerbthatte, ihm zu übergeben. Es ist sogar wahrscheinlich, daß er obgleich er keine unmittelbare Antwort auf ihren Wink,wegen einer Verbindung zwischen seiner ältesten Tochter undihrem Erben gab eine solche Heirath, sowohl um der per-sönlichen Verdienste des jungen ManucS, als wegen der Aus-sicht, dadurch die größten Güter, welche zwischen Norna's undseinem eigenen Vater getheilt worden waren, wieder zu ver-einigen, als sehr annehmbar betrachtete. Wie dem nun seinmochte, so emofiug der Uvallar seinen jungen Freund Lochjedenfalls mit vielem Wohlwollen, und er und die Eigenthüme-rin des Hauses vertrauten ihm, als dem jüngsten und thätigstenvon Allen, den Befehl über die Nachtwache und die Aufsichtüber die Ablösung der rund um das Hans von StenniS aus-gestellten Posten an.

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