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Alt ihrer Anwendung erfreut. Es war einige Zeit vergangen,ehe Beide aufhören konnten, einander Glück zu wünschen, unddie Thränen einer mit Besorgniß kämpfenden Hoffnung zu ver-mischen, als spat am Abende noch Claudius Halcro, mit einergewissen unruhigen Wichtigkeit, an welcher aber auch die Furchtihren Antheil hatte, ihnen die Nachricht brachte, daß Clevcland,der Gefangene, ans der Kathedrale verschwunden sei, und daßder Bürgermeister, dem man gesagt, Minna sei ihm zur Fluchtbebülflich gewesen, in großer Verlegenheit herkomme, um überdie genaueren Umstände Erkundigung einzuziehen.
Als die würdige Magistratsperso» cintrat, machte ihmMinna durchaus kein Geheimniß daraus, daß es ihr aufrichtigerWunsch sei, Cleveland möchte entkommen sein, da dieß daseinzige Mittel bliebe, ihren Vater ans der drohenden Gefahr zuerretten; daß sie aber irgend einen thätigen Antheil an der Fluchtgehabt, läugncte sie hartnäckig, und sagte, daß sie schon vor mehrals zwei Stunden von Cleveland in der Kathedrale geschieden sei,und ihn in Gesellschaft einer dritten Person znrückgelassen hätte,deren Namen zu nennen sie sich nicht für verpflichtet hielte.
„Das ist auch nicht nöthig, Miß Minna Troil," antwor-tete der Bürgermeister Torfe, „denn obgleich man Niemand,als diesen Capitain Cleveland und Euch an diesem Tage hatin die St. Magnus-Kirche gehen sehen, so wissen wir dochsehr wohl, daß Eure Base, die alte Ulla Troil, welche ihrShetländcr Norna von Fitfnl-Hcad nennt, zu Lande und zuWasser, und ich glaube, auch in der Luft, in Booten, ans Klep-pern, und vielleicht auf Besenstielen, aus- und abkreuzt, unddaß hier auch ihr stummer Drow ans- und eingegangen ist,und Alles ansspionirt hat. Und das ist ein vortrefflicher Spion,den» er hört Alles, und sagt nichts wieder, seiner Gebieterinausgenommen. Und außerdem wissen wir ebenfalls, daß sie in