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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
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Tempeln von Westminster und St. Paul wohl zum Musterdienen könnten.

In diesem äußeren Theile der Kathedrale durfte Clevelandspazieren gehe», um so mehr, da seine Wächter, wenn sie deneinzigen Eingang im Auge behielten, mit wenig Muhe jeden Ver-such zur Flucht vereiteln konnten. Der Ort selbst paßte zn seinertraurigen Lage sehr wohl. Die hohe gewölbte Decke ruht ansPfeilern von sächsischer Bauart, und von gewaltiger Stärke, vondenen vier, noch dicker als die übrigen, einst den Hoden Thurmtrugen, welcher, nachdem er vor langer Zeit durch eine äußereVeranlassung zerstört wurde, nach einem verhältnißlose» undverstümmelten Plane wieder aufgebaut worden ist. Das Lichtfällt an dem östlichsten Ende durch ein hohes, reich verziertes,gothisches Fenster von schönem Verhältniß, und der Fußboden istmit Inschriften von verschiedenen Sprachen bedeckt, welche dieGräber edler Orkney-Insulaner bezeichnen, deren Gebeine zuverschiedenen Zeiten in diesen heiligen Räumen bcigeseyt wurden.

Hier ging Cleveland auf und ab, in Nachdenken über dieBegebenheit eines schlecht angewandten Lebens versunken, dasnoch in der Blüthe seiner Jahre wahrscheinlich ein gewaltsamesund schimpfliches Ende nahm.Bald," sagte er, indem er aufden Fußboden blickte,werde ich zn diesen Tobten gehören,aber kein heiliger Mund wird einen Segen über mich sprechenkeine Freundeshand eine Inschrift entwerfen kein stolzer Nach-komme das Wappen auf dem Grabe des Piraten Cleveland aus-hauen lassen. Meine bleichenden Gebeine werden in den Galgen-kette» an einem wilden Ufer oder einem einsamen Vorgebirgeschweben, das, meinetwegen, für verderblich und verwünscht ge-halten wird. Wenn der alte Seemann die Meerenge hinunter-fährt, wird er den Kopf schütteln, und von mir und meinenHandlungen seinen jüngeren Kameraden, als einem warnenden