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3 (1851) Der Pirat
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im Stande, das zu leisten, was dem tiefern Gefühle feinesFreundes und Gönners unmöglich wurde. Er nahm die Feder,setzte mit so wenig Worten als möglich die Lage, in der sie sichbefanden, auseinander, so wie die Gefahr, in der sic schwebten,und deutete zugleich, so zart er cs nur auszudrücken vermochte,darauf hin, daß de» obrigkeitlichen Personen das Leben und dieEhre der Bürger näher am Herzen liegen müsse, als selbst dieHabhaftwerdung und Bestrafung der Schuldigen, wobei er jedochbeflissen war, den letzten Ausdruck so viel als möglich zu mil-dern, aus Furcht, bei den Piraten Verdacht zu erregen.

Buuce überlas diesen Brief, der glücklicherweise seine Zu-stimmung erhielt, und rief, als er den Namen ClaudiusHalcro las, mit großem Erstaunen und noch kräftigeren Aus-drücken der Betheuernng, als wir sie hier aufzeichnen mögen:Ihr seid gewiß der kleine Kerl, der bei des Direktor Gada-bout Gesellschaft in Hogs Norton im ersten Jahre, wo ichauf die Bühne kam, die Geige spielte! Ich Lachte gleich daran,als ich Euer Stichwort vom herrlichen John hörte."

Zu einer andern Zeit dürfte diese Erkennung für Halcro'sDichterstolz nicht viel Erfreuliches gehabt haben, so wie aberjetzt die Sachen standen, könnte ihn die Entdeckung einer Gold-mine nicht glücklicher gemacht haben. Er erinnerte sich sogleichdes jungen hoffnungsvollen Schauspielers, der in Don Seba-stian zuerst ausgetreten war, und fügte sehr klug hinzu, daßdes herrlichen Johns Muse nie so würdige Opfer gebracht wor-den wären, als zu der Zeit, wo er bei Herrn GadabvutS Ge-sellschaft die erste (und wahrscheinlich einzige) Violine spielte.

Ja," sagte Bunce,da mögt Ihr recht haben ich denke,ich würde am Ende das Haus eben so gut in Bewegung gesetzthaben, wie Booth und Bettertön. Allein ich war dazu be-stimmt, auf andern Brettern zu glänzen (hier stampfte er mit