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Claudius Halcro hatte unterdeß sein ganzes Talent aufge-boten, einen Eimer voll Punsch für die Piraten zu bereiten, densie aus großen Kannen tranken, dabei die gewöhnlichen Matro-sen, so wie Bunce und Fleischer selbst, welche Offiziers-Stellevertraten, sie ohne Umstände in den Eimer tauchten, wenn sievom Dienst kamen, oder wieder auf denselben gingen. Magnus,welcher die größte Besorgnis gehabt hatte, daß das Getränkdie thierischen Leidenschaften dieser Verwegenen reizen möchte,war so sehr über die Menge erstaunt, welche er sie zu sichnehmen sah, daß er nicht umhin konnte, sein Erstaunen dar-über gegen Bunce selbst zu äußern, der bei aller seiner Wild-heit doch der Artigste und Umgänglichste von Allen war, undden er sich vielleicht durch eine Schmeichelei geneigt machenwollte, welche alle guten Trinker anerkennen.
„Bei den Gebeinen St. Magnus!" sagte der Udallar; „ichdachte, ich tränke meine Kanne, wie ein Ehrenmann, aberwenn man Eure Leute, Capitain, nehmen sieht» so sollte manglauben, ihre Magen wären so bodenlos, wie das Loch vonLonfell auf Foura, das ich selbst mit einer Leine von hundertKlaftern gelothet habe!"
„Bei unserer Lebensweise," antwortete Bunce, „gibt eskeine Grenze, als bis der Dienst ruft, oder bis das Faß aus-gctrunken ist."
„Auf mein Wort," sagte Claudius Halcro, „ich glaube, daßJeder von Euren Leuten den großen Humpen von Scapaaustrinken könnte, welcher immer dem Bischof von Orkney,schweppendvoll dargercicht wurde, mit dem besten Bummock,der je gebraut worden, gefüllt."
„Wenn das Trinken sie zu Bischöfen machen könnte," sagteBunce, „so würde meine ganze Mannschaft aus geistlichen Her-ren bestehen; da sie aber weiter keine geistlichen Eigenschaften