geheimen Rath oersammelt, um zu erwägen, was geschehen solle,denn wie der Bootsmann bildlich sagte, wären sie in einem enge»Canale und mußten das Fahrwasser lootsen-
Als sie ihre Betrachtungen begonnen hatte», bemerkten Gof-fe's Freunde zu ihrem großen Mißvergnügen bald, daß er dienützliche Regel, auf welche wir uns so eben bezogen, nicht beachtet,sondern seinen Aerger über die plötzliche Erscheinung Cleve-lands und dessen Empfang von Seiten des Schiffsvolks, zuertränken gesucht, und seine Vernunft zugleich mit überschwemmthabe. Seine natürliche Schweigsamkeit hatte dieß nicht bemerkenlassen, bis die Versammlung ihre Erörterungen anfing, und woer es nicht mehr zu verbergen vermochte.
Der Erste, welcher sprach, war Clcveland. Er sagte, daßer, weit entfernt, den Oberbefehl des Schiffes zu begehren, sichnur die Gunst erbitte, daß man ihn auf einer Insel oder Holmin einiger Entfernung von Kirkwall auSsetzen und ihn dann fürsich selbst sorgen lassen möge.
Der Bootsmann machte gegen diesen Entschluß große Ein-wendungen. Die Bursche, sagte er, kennten Cleveland alle sehrgut, und wüßten, daß sie sich auf seinen Math so wie auf seineSteuermannskunst verlassen könnten; überdieß ließe er den Grognie die Oberhand gewinnen, und sei immer in gehörigem Stande,entweder das Schiff zu vertheidigen, oder zu lenken, so daß esalso immer Jemand gäbe, der den Cours halte» könne, wenner an Bord sei. — „Was nun den edlen Capitain Gosse betrifft,"fuhr der Vermittler fort, „so hat wohl noch nie ein unverzag-teres Herz Zwieback gebrochen, und das will ich gegen Jedenbehaupten; aber - wenn er seinen Grog am Bord hat — ich sagecs ihm hier in's Gesicht — so hat er so verwünschte Kniffe undSchnurren im Kopfe, daß kein Auskommen mit ihm ist. Ihrwerdet euch Alle erinnern, wie er das Schiff zum Spaß beinahe