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3 (1851) Der Pirat
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breiter und schöner Meerbusen, oder eine Meerenge, trenntediese ei nsame, gebirgige Insel von Pomona, und in derMittedieses Sundes liegt, wie eine von Smaragde» zusammenge-setzte Tafel, das schöne grüne Eiland Gramsay. Auf demfernen Festlande erblickt man die Stadt oder das Dorf Strom-netz, mit einem Hafen, für dessen Vortrcfflichkeit die bedeutendeAnzahl von Schiffen zeugt, welche dort beständig auf der Rhedeliegen. Die Bucht wird weiterhin enger, und zieht sich end-lich, sich immer mehr verengend, in das Innere von Pomonahinein, wo ihr Wasser die schöne Fläche bildet, welche manden Loch Stennis nennt.

An jenem Ufer pflegte Mordannt Stunden lang zu wandeln,und zwar nicht ohne Empfänglichkeit für die Schönheit derAussicht, wenn auch seine Gedanken mit den quälendsten Be-trachtungen über seine gegenwärtige Lage beschäftigt waren.Er war entschlossen, die Insel sobald zu verlassen, als seineGesundheit ihm zu reisen »erstatten würde. Seine Dankbar-keit gegen Norna, als deren, wenn auch nicht wirklichen, dochangenommenen, Sohn er sich betrachtete, gestattete ihm indeßnicht, dieß ohne ihre Erlaubniß zu thun selbst wenn er dieMittel zum Fortkommen gehabt hätte, wozu er jedoch nichtviel Wahrscheinlichkeit sah. Nur durch unablässiges Dringenkonnte er endlich von seiner Wirthin das Versprechen erhalten,wenn er sich bequemen wolle, seine Schritte nach ihrer Wei-sung zu richten, würde sie ihn selbst nach der Hauptstadt derOrkney-Inseln hinüberbringen, sobald der herannahende St.Olaus-Markt dort gehalten würde.