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ansübte, daß es ihr nie an treuen Vollstreckern ihrer Befehlemangelte, von welcher Art diese auch sein mochten; und da stegewöhnlich unter dem Siegel der strengsten Verschwiegenheitgegeben wurden, so wunderten sich die Leute gegenseitig überBegebenheiten, welche durch ihre lind ihrer Nachbarn Hülfeherbeigeführt worden waren, und bei denen, hätten sie sicheinander frei mitgetheilt, nicht einmal ein Schatten von Wun-derbarem gewesen wäre. Mordaunt saß bei dem Feuer in einemleidlich meublirten Zimmer, und hatte ein Buch in der Hand,auf welche« er von Zeit zu Zeit mit sichtlichen Zeichen derLangeweile und der Ungeduld blickte, Gefühle, die sich seineram Ende so sehr bemeistcrten, daß er das Buch auf den Tischwarf, seine Augen auf das Feuer heftete, und die Stellungeines Menschen annahm, der durch sehr unangenehme Betrach-tungen heimgesucht wird. '
Norna, die ihm gegenüber saß, und mit der Mischung einerArznei) oder Salbe beschäftigt zu sein schien, verließ besorgtihren Siß, näherte sich Mordaunt, fühlte ihm an den Puls,und fragte ihn dabei auf das angelegentlichste, ob er irgendeinen Schmerz fühle, und wo der Siy desselben sei. Die Art,wie Mordaunt diese wiederholten Fragen beantwortete, schiender Seherin nicht zu gefallen, da sie zwar eine Anerkennungihres Wohlwollens gegen ihn ausdrückte, dabei aber das Un-behagen, auf welches Norna hindeutete, geradewegs abläugnetc.
„Undankbarer Knabe!" sagte sie, „für den ich so viel gcthanhabe; du, den ich durch meine Macht und Erfahrung von denPforten des Todes znrückbrachte — bist du meiner bereits soüberdrüssig, daß du dich nicht enthalten kannst, mir zu verstehenzu geben, wie gern du die ersten lichten Tage eines Lebens, dasich dir wiedcrgegeben, fern von mir zubringcn möchtest?"
„Du thust mir Unrecht, meine gütige Retterin," erwiderte
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