verständlichen Sin» zu entrathseln, und der Udallar hatte flchnoch nicht von seinem Erstaunen über die Vertreibung erholenkönnen, die ihm in einem Anfall von Laune widerfahren nndunter Umstanden erfolgt war, welche cs unmöglich machten,das als eine Beleidigung zu ahnden, was in anderer Rück-sicht mit der freien Gastfreundlichkeit seines Wesens so sehrim Widerspruche stand; nnd so hatte er immer noch das Ge-fühl eines Menschen, der böse sein will, ohne recht zu wissen,wie er cs anfange» soll. Brcnda war die Erste, welche derSache den Ausschlag gab, indem sie fragte, wohin sic gehenund wie sie nun die Nacht znbringen würden. Diese Frage,welche in einem Tone gckhan wurde, der bei seiner Einfachheitzugleich etwas Klagendes hatte, gab den Gedanken ihres Va-ters ans einmal eine ganz andere Richtung, und die unerwar-tete Verlegenheit in der sie sich befanden, erschien ihm jetzt sokomisch, daß er in lautes Lachen ansbrach, so daß ihm dieAuge» überliefcn, wahrend die Felsen um ihn her wiedcrhall-ten und die schlafende» Seeoögcl umhcrflatterten, durch denlauten, herzlichen Ausbruch seiner lärmenden Fröhlichkeit ausihrer Ruhe anfgeschrcckt.
Die Töchter des Uballars machten ihrem Vater eifrige Vor-stellungen darüber, wie leicht diese Hingebung an eine unbezähmteFröhlichkeit Norna mißfallen könnte, nnd vereinten ihre Be-mühungen ihn von der Wohnung derselben weiter wcgzuziehen.Magnus ließ sich durch ihre Anstrengungen, denen er, so schwachsie auch waren, wegen seines Lachens keinen ernsthaften Wider-stand entgegensetzen konnte, eine bedeutende Strecke von derBnrg wegschleppen; hier aber entsprang er ihren Händen, setztesich ans einen großen Stein, oder ließ sich vielmehr daraus nie-terslnken, der sehr bequem an der Straße lag, und lachte nunabermals so lange nnd so gewaltig, daß seine Töchter, betreten