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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
Seite
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Der Zwerg deutete abermals die Unmöglichkeit sie znzn-lassen, theils durch Zeichen an, theils durch einige wunderlicheund unangenehme Laute, die er hcrvvrbrachte, und nun beganndes Udallars Unwille zu erwachen.

Wischiwaschi, Mensch!" sagte er,laß mich mit deinemKauderwelsch zufrieden, und gehe ans dem Wege. Ich will alleSchuld auf mich nehmen, wenn etwas zu verantworten ist."

Mit diesen Worten legte Magnus Troil seine gewaltigeHand an den Kragen der blauen wadmalcnen Jacke des sichsträubenden Zwerges, schob ihn mit einem starken, wenn gleichnicht heftigen Griffe von der Thüre weg und bei Seite, undging hinein, von seinen beiden Töchtern begleitet, die ausFurcht vor alle Dem, was sie sahen und hörten, dicht hinterihm blieben. Ein krummer, staubiger Gang, durch welchenMagnus sie führte, war nur schwach durch eine Schießscharteerleuchtet, welche in das Innere des Gebäudes ging, und ur-sprünglich wohl dazu bestimmt gewesen war, um von ihr aus,vermittelst einer Hakenbüchse oder Feldschlange, den Eingangzu bestreichen- Als sie näher kamen denn sie gingen lang-sam, und nicht ohne Zögern verschwand das Licht, welchesohnehin nur schwach gewesen war, gänzlich, und als sie empor-sahen, die Ursache dieses Verschwindens zu entdecken, erblickteBrenda zu ihrem Schrecken das bleiche, nur undeutlich sicht-bare Antlitz Norna's, die auf sie hcrabschante, ohne ein Wortzu sprechen. Hierin lag nichts Außerordentliches, da die Frauvom Hause wohl ansschauen konnte, um zn sehen, was fürGäste cs wären, die sich ihr so plötzlich und ohne Umständeaufdrängten. Jndeß vermehrte die natürliche Bläffe ihres Ge-sichts, welche durch das Licht, das jetzt auf dasselbe fiel, nocherhöht wurde, die unbewegliche Starrheit ihres Blickes, indem weder Wohlwollen, noch irgend Etwas lag, das einen

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