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reformirte Geistlichkeit es für das Beste hielt, durch einenBefehl der geistlichen Gerichtshöfe alle» Gottesdienst in ihrenMauern zu nntei sagen, weil dieser, wie ste sagten, dem ein-gewurzelten Glauben des einfältigen und rohe» Volkes umheran der Verehrung der Heiligen und andern Irrlehren derrömischen Kirche, nur neue Nabrung gab.
Nachdem die St. Nimans-Kirche für einen Sitz des Götzen-dienstes, und folglich als entheiligt erklärt worden war, wurdeder Gottesdienst in eine andere Kirche verlegt, und nachdemdas Dach mit seinem Blei und seinen Balken von dem klei-nen, rohen, alten gothischen Gebäude abgcnvmmen war, wurdedieß in der Wilduiß dem Spiel der Elemente Preis gegeben.Die Wuth der fessellosen Winde, welche über eine nackteSaudevene dahinheulten, — denn der Boden glich dem, wel-chen wir in Jarlshof beschrieben haben — machte bald, daßSchiff und Seitengänge versandeten, und auf der nordwest-lichen, dem Winde hauptsächlich ansgesetzten Seite, an denäußeren Mauern, weiter als halb hinauf, Sandberge sich aus-häusten, über welche die Giebelenden des Gebäudes, so wieder kleine Glockenthnrm, welcher auf dem Schiffe stand, inkahler, trauriger Nacktheit der Verwüstung cmporragtcn.
Trotz dieser Verödung blieb der Kirche Sanet Ninqansdoch noch immer ein Schein der Verehrung, die ihr frühererwiesen worden war. Die rohen, unwissenden Fischer vonDunroßneß beobachteten einen Gebrauch, dessen Ursprung steselbst ganz vergesse» haben mochten, und von dem die evange-lische Geistlichkeit ste umsonst abznbringen suchte. — Wennihre Boote sich in äußerster Gefahr befanden, war es bei ihnengewöhnlich, Sanet Ningan ein sogenanntes Almosen zugeben, und wenn die Gefahr vorüber war, versäumten ste nie,sich ihres Gelübdes dadurch zu entledigen, daß sie einzeln und