Einschnitt in den Felsen der Fluth Eingang in die Höhle, oderden sogenannten Helyer von Swavkastcr, gestattet, ging MinnaTroil mit Capitain Clevcland. Sic hatte» wahrscheinlich die-sen Weg gewählt, um nicht von Andern unterbrochen zu wer-den, denn da die Gewalt der Flnth diesen Ort znm Fischenund zum Segeln untauglich machte, war er nicht die gewöhn-liche Zufluchtsstätte der Spaziergänger, weil der Sage nachhier eine Meerjungfrau wohnte, ein Geschlecht, dem der altenorwegische Aberglaube sowohl übernatürliche Eigenschaften,als die Sucht zu schaden, beilegte. Hier wandelte Minna dcß-halb mit ihrem Geliebten.
Ein kleiner Fleck milchweißen Sandes, der sich unter einemder Abhänge hinzvg, welche die Bucht zu beiden Seiten cinge-schloffen, gewährte ihnen Raum zu einem trockenen, festen undangenehmen Spaziergange, von ungefähr 4 Jards Länge,welcher an einem Ende von einem dunkeln Wasserstreifen be-gränzt wurde, der, kaum vom Winde berührt, spiegelglatt war,und den man zwischen den beiden hohen Felsen, den Armender Bucht oder des Einschnittes, erblickte, welche sich oben ein-ander näherte», als ob sie sich über dem dunkeln Gewässer,das sie trennte, schließen wollten. Das andere Ende desSpazierganges bildete ein hoher und beinahe unersteiglichcrAbhang, der Aufenthaltsort von hundert Seevögeln, verschiede-ner Art, an dessen Fuße der gewaltige Helyer oder die MecreS-höhle selbst sich öffnete, als ob er die gegen ihn sich heran-wälzende Fluth, die er in einen Abgrund von unermeßlicherTiefe und Breite aufnahm, verschlingen wollte. De» Eingangzu dieser furchtbaren Höhle bildete nicht ein einzelner großerBogen, wie gewöhnlich, sondern dieser war in der Mitte durcheinen gewaltigen Pfeiler von natürlichem Fels getheilt, der biszu der Decke der Höhle hinauf reichte, diese zu 'tragen schien,