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3 (1851) Der Pirat
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etwas von ihnen. Der Auszug der Fischer auf diesen Fangträgt daher einen Charakter der Gefahr und Entbehrung, derihm eine gewisse Bedeutsamkeit gibt, und die Besorgniß derFrauen, welche an dem Ufer zurückbleibcu und dem immerkleiner werdenden Boote nach- oder seiner Rückkehr entgcgen-seheu, hat etwas ungemein Rührendes.

Alles war daher Leben und Bewegung, als der Udallar undseine Freunde sich dem Ufer näherten. Die Mannschaften vonungefähr dreißig Booten, jede aus drei bis sechs Leuten be-stehend, nahmen von ihren Weibern und weiblichen VerwandtenAbschied und sprangen in ihre langen norwegischen Boote, indenen die Angelschnüre und ihr übriges Fischergeräth schon ein-gcschichtet lagen. Magnus gab dabei keinen müssigen Zuschauerab-, er ging von einem Orte zum andern, fragte, wie cs umeinen Vorrath an Lebensmitteln für die Fahrt und ihre Zu-richtungen zum Fischfänge stände schalt wohl zuweilen miteinem derben dänischen oder norwegischen Fluche darüber, daßsle solche Dummköpfe wären, mit so mangelhaft ausgerüstetenBooten in See gehen zu wollen, schloß aber immer damit,daß er aus seinem eigenen Vorrathe einen Gallon Wachholdcr-branntwein, ein Lißpfnnd Mehl, oder sonst einen Zuschuß zuihren Reisebedürfniffen zu überbriugen befahl. Die handfestenSeeleute bezeigten über eine solche Gunst ihren Dank auf diekurze, derbe Weise, die ihrem Herrn die liebste war; destogeräuschvoller mar aber der der Frauen, welche Magnus oftdurch eine Verwünschung aller Weiberjungen, von Eva's an,zum Schweigen bringen mußte.

Endlich war Alles am Bord und fertig: die Segel wurdengehißt, das Zeichen zur Abfahrt gegeben, die Ruder zogen au,und Alle stießen von der Küste ab, wetteifernd, wer der Erstesein würde, der den Ort des Fischfanges erreichte, ein Umstand,