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„Ich darf die Zeit nicht mit Worten verderben. MeineLiebe ward entdeckt, aber nicht mein Verbrechen. Erlaubkam zornig nach Pamona, und führte mich nach nuferer ein-samen Wohnung auf Hoy. Er verbot mir, meine» Geliebtenje wieder zu sehen, und befahl mir. Magnus zum Gatten zunehmen, dem er die von seinem Vater ihm angethanen Be-leidigungen vergeben wollte. Ach, ich war seiner Liebe nichtlänger würdig — mein einziger Wunsch war, mich ans meinesVaters Hause zu entferne», um meine Schande in meinesGeliebten Armen zu verbergen. Ich darf nicht ungerecht gegenihn sein — er war treu — nur zu treu — seine Untreue würdemich meiner Sinne beraubt haben — allein die traurigen Folgenseiner Treue haben mir zehnfaches Leid zngefügt."
Sie hielt innc, und fuhr dann mit dem wilden Tone derGeistesverwirrung fort: „Sic hat mich zur mächtigen und un-glücklichen Beherrscherin des Meeres und der Winde gemacht!"
Sie hielt nach diesem wilden Ausrufe zum zweiten Maleinne, und fing dann ihre Erzählung in einem ruhigeren Tonewieder an: „Mein Geliebter kam heimlich nach Hoy, um mitmir die Maßregeln zur Flucht zu verabreden. Ich versprach,mit ihm zusammenzukommen, damit wir die Zeit bestimmten,wo sein Schiff in den Sund einlaufen könnte. Ich verließdas Haus um Mitternacht . . . ."
Hier schien sie nur mit Mühe zu athmen, und setzte ihreErzählung nur in abgebrochenen einzelnen Sätzen fort: „Ichverließ das Haus um Mitternacht — ich mußte bei meinesVaters Thür vorübergehen, ich sah sie offen stehen-ich glaubte,er konnte uns belauschen, und damit der Schall meiner Tritteseinen Schlnmmer nicht unterbrechen mochte, schloß ich die un-glückliche Thür —dieß Zuschließen, an sich eine gewöhnliche un-bedeutende Handlung —aber, Gott im Himmel! was waren die
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