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3 (1851) Der Pirat
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Maid, dir so Kühnes kann übe»,

WaS du verlangest von mir,

Wird mich, versag' ich'S, betrüben,

Darum gewähr' ich eS dir.

Herrsch' über Meer, über Buchten,

Dein sollen, Stolze, sie sein,

Herrsch' über Höhen und Schluchten,

Dein sind sie, wie sie einst mein!

Dir dienen die Lüste!

Dich hören die Klüfte!

Die Flnth darf nicht sprühen,

Der Mond muß verglühen.

Sobald du erscheinst! Doch die Gaben zeigenSich dir nur zu eigen,

Wenn er kommt um's Leben,

Der dir es gegeben!"

Ich antwortete ihm beinahe in derselben Weise, denn derGeist der alten Scalden unseres Stammes ruhte ans mir, undweit entfernt, die Erscheinung zu fürchten, mit der ich in einemso engen Raume eingeschlossen war, fühlte ich den hohen Mnth,den die alten Kämpen und Druidinnen zu Kämpfen mit derunsichtbaren Welt vermochte, sobald sie glaubten, daß die Erdekeine Feinde mehr enthielte, werth, von ihnen bekämpft zuwerden, Deßwegen antwortete ich ihm also:

Streng ist, was dein Mnnd mir sagte,

Du Bewohner von,dem Stein;

Aber wer sich hieher wagte,

Kann der bang' und ängstlich sein?

Wer dich suche am öden Orte,

Scheut nicht deiner Kräfte Droh'»!

Fürchtet nimmer deine Worte,

Bietet den Gefahren Hohn!

Kurze Freude nur ist'S Leben,

Tod ein Traum davon allein:

D'rum, eh' ich mich wegbegeben,

Sei, was ich verlange, mein!"