so
den sanften Hügeln von Orphir, oder ans den grünen Ebenenvon Gramesy, sondern auf der wilde» und bergigen InselHoy, deren Gipfel sich zum Himmel erhebt, wie die Klippenvon Fonlah und Faroe.
„Er kannte Alles, der unglückliche Erland, was nur Scal-den und Barden von Sagen zurückgelassen hatten, und michLieß Alles zu lehren, was uns Beiden so theuer zu stehenkommen sollte, war die Hauptbeschäftigung seines Alters. Ichlernte jeden einsamen Grabhügel, jeden hochaufgcthürmtenSteinhaufen können, wußte dessen Geschichte zu erzählen, undverstand es, durch Reime zu seinem Lobe den Geist des wildenKriegers zu besänftigen, welcher darin ruhte. Ich wußte, woin jene» Zeiten Thor und Odin die Opfer dargebracht wur-den, auf welchen Steinen das Blut der Opfer floß, wo derPriester mit seinen dunklen Frauen stand, der Ort, wo die mitihren Helmzierden geschmückten Häuptlinge standen, welche denWillen des Göyen vernahmen, und den, wo der entfernteHaufe der untergeordneten Anbeter versammelt war, welcherauf Jene mit Ehrfurcht und Schrecken blickte. Die Orte, vordenen die furchtsamen Bauern sich am meisten scheuten, hattenkeine Schrecken für mich; ich wagte es, in den Feuerring zutreten und bei der Zauberquelle zu schlafen.
„Zu meinem Unglücke war es indeß mein Lieblingsvergnü-gen, mich in der Nähe des Zwergsteins aufznhalten, eines Ueber-bleibsels des Alterthums, welches von Fremden mit Neugier,von den Eingeborenen aber mit ehrfurchtsvoller Scheu betrachtetwird- Es ist ein gewaltiges Bruchstück eines Felsens, welchesin einem unebenen, rauhen Thale liegt, das, voll von Steinenund Abhängen, in den Schluchten des Wart-Hügels, auf Hoygelegen ist. Im Innern dieses Steines sind zwei Lagerstätten,die von keiner irdischen Hand ausgehauen sind, und zwischen