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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
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irgend einen Anstrag des Schicksals auszurichten hatte, währendBrenda, die in ihr nur die halb wahnsinnige Frau sah, und diesie überdies, nach ihren hochtönenden Worten, für einen Gegen-stand der Sche», wo nicht des Schreckens, hielt, ihre Schwesterzurückzuhalten suchte, und ihr die ängstliche Bitte in das Ohrflüsterte, um Hülfe zu rufen. Allein Minna's Seele war durch diebevorstehende Entscheidung, der sich ihr Schicksal zu nähern schien,in zu gespannter Stimmung, als daß sie den Eingebungen derFurcht ihrer Schwester hätte Gehör geben können; indem siesich aus Brenda's Armen loswand, warf sie daher ein leichtesNachtgewand um, schritt muthig durch das Zimmer, währendihr Herz mehr vor Erwartung, als vor Furcht klopfte, undredete die sonderbare Besucherin an:Wenn deine Sendung,Norua, uns angcht, wie deine Worte zu sagen scheinen, sostehst du wenigstens Eine von uns vor dir, welche sie mitEhrfurcht, aber ohne Graue», anzuhören bereit ist."

Norna, theure Norna," ertönte die zitternde StimmeBrenda's, die, da sie sich im Bette nicht mehr sicher hielt, alsMinna es verlassen hatte, ihr gefvlgt war wie Flüchtlingesich an den Nachtrab eines vorrückenden Heeres anschließe», weilsic cs nicht wagen, zurückzubleiben und die jetzt, hinter ihrerSchwester halb versteckt, diese fest am Saume ihres Kleides hielt,Norna, theure Norna, was dn uns auch zu sagen hast, ver-schiebe cs bis morgen. Ich will Euphane Fea, die Haushälterin»rufen, und sie wird dir für die Nacht ein Bert geben "

Ich brauche kein Bett," sagte die nächtliche Besucherin;ich schließe meine Augen nicht; sie haben gewacht, als Bankund Klippe zwischen BurgssWestra und Orkney erschienen undverschwanden: sie haben den Mann von Hvy in das Meersinken und die Spitze von Hingeliff sich daraus erheben sehen,und haben doch keinen Schlummer genossen; auch dürfen sie