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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
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so

Geschlechts, ihren Standpunkt auf den Felsen nahmen, welcheden Schauplatz überragten.

Da die Boote ein kleines Vorgebirge umrudern mußten,che sie an die Mündung des Voe's kamen, hatte» die, welchezu Lande an das Ufer gelangten, Zeit, die nvthigen Recog-noscirnngen über die Stärke und Lage des Feindes anzustel-len, gegen den sie von der Sec- und Landseite zu gleicherZeit einen Angriff zu machen beabsichtigten.

Diese Pflicht wollte aber der hochherzige und erfahreneGeneral, denn so kann der alte Udallar genannt werden, Nie-manden als sich selbst anvertrauen, und in der That machteihn sowohl seine äußere Erscheinung, als sein besonnenes Be-tragen zu dem Oberbefehl vollkommen geschickt. Seinen gold-betreßten Hut hatte er mit einer Mütze von Bärenfell ver-tauscht, und seinen Rock von feinem blauen Tuche mit Schar-lach gefüttert, mit echt goldenen Ochse» und Schleife, gegeneine Jacke von rothem Flanell, mit Knöpfen von schwarzemHorn, über welche er ein Hemd von Sechundsfell trug, wel-ches auf der Brust gar sonderbar gesäumt und gefältelt war,wie es die Eskimo's und zuweilen die Grvnlandfahrer tragen,Wasserstiefeln von furchtbarer Große vollendeten den Anzug,und in der Hand trug er ein gewaltiges Wallfischmcffer, wel-ches er schwang, als ob er ungeduldig wäre, es zu dem Ab-ziehen des gewaltigen Thieres, das vor ihnen lag, zu benutzen.Er mußte indeß, bei genauerer Untersuchung, gestehen, daßdie Jagd, zu der er seine Gäste geführt hatte, so sehr sie auchmit der prachtvoll-großartigen Weise seiner Gastfreundschaftübereinstimmte, sehr leichtz ihre besonderen Gefahren undSchwierigkeiten haben dürfte.

Das Thier, welches über sechzig Fuß lang war, lag ganzstill in einem tiefen Theile des Voe's, wohin es sich gewälzt