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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
Seite
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blicklich ihre Tänzerinnen vom vorigen Abend wieder aufzusuchenund die Gespräche zu erneuern, unter denen ihnen die Nacht soschnell vergangen war, während Magnus mit seinen kräftigen,alten norwegischen Verwandten durch Lehre und Beispiel dieAelteren und Ernsthafteren zu einer soliden Unterhaltung mitden guten Dingen ermunterte, die vor ihnen standen. Nichtsdesto weniger blieb bis zum Mittagseffcn noch ein langerZwischenraum auszufüllen, denn selbst das am längsten aus-gedehnte Frühstück kann nicht über eine Stunde dauern, undes war zu fürchten, daß Claudius Halcro darauf sann, diesenfreien Morgen durch eine furchtbare Recitation seiner eigenenVerse zu verkürzen, und nebenher noch durch die ganze Längeseiner Erzählung von seiner Einführung bei dem herrlichenJohn Drydcn. Aber das Glück befreite die Gäste von Bnrqh-Westra von dieser ihnen drohenden Plage, indem es ihnendie Mittel zn eiuem Vergnügen sendete, welches zu ihremGeschmacke nnd ihre» Gewohnheiten vortrefflich paßte.

Die meisten Gäste bediente» sich ihrer Zahnstocher; einigefingen an, davon zn reden, was man jetzt anfangen sollte,als Erik Scambester mit hastigen Schritten und blitzendenAugen hereintrat, eine Harpune in der Hand, und der Gesell-schaft ankündigte, daß ein Wallfisch an der Küste, oder nahederselben, sei, an der Mündung des Voe. Diese Nachrichtbrachte auf einmal ein so freudiges, lärmendes und allgemeinesTreiben in die Gesellschaft, wie nur die Liebe zur Jagd undzum Waidwerk, welche so tief in unserem Wesen liegt, eseinflößen kann. Ein Haufen von Landedcllcnten, der im Be-griff ist, nach den ersten Auerhähnen ans die Jagd zu gehen,wäre gegen diese Jagd, sowohl in Rücksicht auf die Fröhlich-keit bei den Anstalten, als auf die Wichtigkeit des Gegen-standes, gar nicht in Betracht gekommen; das Ansgrabcn eines