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3 (1851) Der Pirat
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Erik Scambester hatte Alles gethan, was ein Mensch ver-mag, nm die Langeweile von dem Morgenmahle zu verscheuchen.Der Tisch seufzte unter der Last von geräuchertem Rindfleisch,nach shetländilcher Art zngerichtet, der Pasteten, des Backwerks,der auf alle mögliche Art gekochten und eingesalzencn Fische;cs fehlten selbst nicht die fremden Leckereien von Thce, Kaffeeund Chocolade, denn die Lage der Inseln trug, wie wir schonbemerkten, dazu bei, fle schon früh mit mehreren Gegenständendes Luxus bekannt zu machen, die damals in Schottland »ochWenige kannten, wo in einer viel späteren Zeit, als die ist, vonwelcher wir hier reden, ein Pfund grüner Thee von einer ehr-lichen Hausfrau, der er als ein seltenes Geschenk überschicktworden war, als Kohl gekocht, und ein zweites von einer andernals grüne Sauce zu gepökeltem Rindfleisch aufgesetzt wurde.

Außer diese» Vorbereitungen zeigte die Tafel noch diekräftigen Getränke, zu welchen die Lebemänner immer ihreZuflucht nehmen, um Haar von dem Hunde aufzulegen,der sie gebissen hat. Hier war der starke irische Uskebah,ächter französischer Branntwein von Nantes, wahrer Schied-ammer, Aquavit ans Caithneß, lind Goldwasser aus Hamburg;da war Rum von ehrwürdigem Alter und Liqueure von denwestindischen Inseln. Nach diesen Einzelnheiten würde esunnütz sein, noch das selbstgebrgute Ale, die deutsche Mummeund das Bitterbier zu nennen, und noch tiefer unter unsererWürde wäre es, die unzähligen Arten von Eingemachtem inTöpfen und das Hafermus zu erwähnen, so wie den Blandund mehreres andere, aus Milch Bereitete, für die, welcheschwächere Getränke vorzogen.

Es war kein Wunder, daß der Anblick von so vielen gutenDingen die Eßlust der ermüdeten Gäste erregte und ihre Lebens-geister wieder anfachte. Die jungen Männer begannen äugen-