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„Ich wußte es, beim Himmel!« sagte Mordaunt, „meinGeist sagte mir, daß dieser Mensch auf irgend eine Art anall' dem Unglück und Mißverständuiß Schuld sei.«
„Wenn du nicht einen Augenblick schweigen und ruhig seinkannst," antwortete Brenda, „so muß ich dich augenblicklichverlassen; was ich dir sagen wollte, bezieht sich nicht auf dich,sondern auf Jemand Anderes — mit einem Worte, ans meineSchwester Minna. Ich habe über ihre Abneigung gegen dichnichts zu sagen, wohl aber viel Besorgliches über seine Auf-merksamkeit gegen sie."
„Die ist klar, in die Augen springend, auffallend," sagteMordaunt, „und ist, wenn mich meine Augen nicht trügen,willkommen, wird vielleicht gar erwidert."
„Das ist die wahre Ursache meiner Besorgnis," sagteBrenda, „aber auch auf mich machten das Aenßere, das un-gezwungene Betragen und die romantische Unterhaltung diesesMannes Eindruck."
„Sein Aeußeres!« sagte Mordaunt; „nun ja, er ist kräftigund wohlgebaut genug; aber, wie die alte Sinclair von Qucn-dale zu dem spanischen Admiral sagte: „Hohn sein Gesicht!Ich habe manchen Hübscheren auf dem Borough-Moor hängensehen!" — Nach seinem Betragen kann er ein Caper-Capitainsein, und nach seiner Sprache der Trompeter bei seinem eigenenPuppeuspicl, denn er spricht fast von nichts Anderem, als vonseinen eigenen Thaten."
„Du irrst," sagte Brenda, „er spricht nur zu gut überalles Das, was er gesehen und erfahren hat; übcrdieß ist erwirklich in manchen Ländern gewesen und bei manchem blutigenGefechte, wovon er mit eben so viel Geist als Bescheidenheiterzählt. Man sollte glauben, man sähe den Blitz und hörteden Donner der Kanonen. Er erzählt auch noch von anderen