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„Mich zu verlassen?" fragte er. „Ohne mir die Verleum-dung zu enthüllen, oder mir den Namen des schändlichenVerleumders zu nennen?"
„Mehr als Einer," erwiderte Brenda, „hat meinem Vatereine Meinung beigebracht — die ich dir nicht wieder erzählenkann — aber es ist mehr als Einer, der sagt.. .
„Und wären es Hundert, Brenda, so thue ich idnen dochnicht weniger, als was ich gesagt habe? — Heiliger Märtyrer,mich zu beschuldigen, schlecht von denen gesprochen zu haben,welche ich vor Allen unter dem weiten Himmel am meistenehrte und schätzte! — Ich will sogleich zurück in den Saal,und dein Vater soll mir vor aller Welt Gerechtigkeit wider-fahren lassen."
„Geh' nicht, um des Himmels willen!" sagte Brenda, „geh'nicht, wenn du mich nicht zum unglücklichsten Geschöpfe vonder Welt machen willst,"
„So sage mir wenigstens, ob ich recht gerathen habe, wennich diesen Cleveland als Einen von denen nenne, die mich ver-leumdet haben?"
„Nein, nein," sagte Brenda heftig; „du verfällst aus einemJrrthnm in einen andern, »och gefährlicheren. Du sagst, dubist mein Freund — ich bin deine Freundin; — aber sei jetzteinen Augenblick ruhig und höre, was ich dir zu sagen habe;— unsere Zusammenkunft hat schon zu lange gedauert, undjeder Augenblick bringt neue Gefahr."
„So sage mir denn," erwiderte Mertoun, den des armenMädchens Besorgniß und Angst rührten, „sage mir, was d»von mir forderst, und glaube mir, daß es Nichts gibt, dasich nicht zu thun bereit wäre."
„Nun wohl, — dieser Capitain," sagte Brenda, „dieserCleveland ...."
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