trinken, — und so viele andere Wünsche, als fle erdenkenkonnten, um einen giltigcn Vorwand zu haben, noch eingefülltes Stutzglas des edlen Punsches zu leeren.
Die Ucbrige» eilten nach dem Tanzsaale, einem Zimmer,welches ganz die Einfachheit der Zeit und des Landes bezeugte.Staatszimmer und Salons waren damals in Schottland, außerin den Häusern der Großen, ganz unbekannt, geschweige dennin Shetland; aber eine lange, niedrige, unregelmäßige Stube,welche zuweilen gebraucht wurde, um Maaren darin anszube-wahren, zuweilen dazu diente, unnützen Plunder auf die Seitezu schaffen, so wie zu tausend andern Zwecken, war der sämmt-lichenJugend von Dunroßneß und mehreren andern Bezirken alsder Schauplatz des fröhlichen Tanzes bekannt, der mit solcher Luststattfand, wenn Magnus Troil eines seiner vielen Feste gab.
Der erste Anblick dieses Tanzsaales würde einer modischenTanzgesellschaft- zu Quadrillen oder Walzern zusammenge-kommen, sehr unangenehm ausgefallen sein. So niedrig wiewir das Zimmer so eben beschrieben, wurde es nur unvoll-kommen durch Lampen,'Lichter, Schiffslaternen und eine Mengeanderer „Candelabra" beleuchtet, eine Beleuchtung, welche nurdazu diente, ein trübes Licht auf den Fußboden und die Haufenvon Maaren und allerhand Gegenstände zu werfen, die rund-umher aufgethürmt lagen. Hier sah man nämlich Vorräthefür den Winter, dort Maaren zur Ausfuhr bestimmt; einige,der Tribnt Neptuns, den die gestrandeten Schiffe bezahlten,deren Eigenthümer unbekannt geblieben waren, andere Gegen-stände, welche der Eigenthümer des Hauses — der, wie diemeisten Leute jener Zeit, Kaufmann und Grundeigenthümerzugleich war — für Fische oder andere Sachen, die aus seinemGute erzeugt wurden, eingetauscht hatte. Alle diese Sachen,so wie die Kisten, Kasten und Ballen, welche sie enthielten,