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3 (1851) Der Pirat
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wenigstens so beschäftigt scheinen mußte, daß Minna undBeend» glauben konnten, er gäbe ans das, was um ihn hervergehe, nicht Acht, Die ungezwungene Fröhlichkeit der Maddyund Clara Groatsettar welche man auf der Insel für sehrreiche Partien hielt, und die in diesem Augenblicke nur zu glück-lich waren, der Wachsamkeits-Sphäre ihrer Tante, der gutenalten Lady Glowrowrnm, entrückt zu sein kamen den Be-strebungen Mordannts, lebhaft und unterhaltend zu sein, ent-gegen und erwiderten sie, und so waren sie denn bald in einersehr lebendigen Unterhaltung, zu welcher der Herr, wie ge-wöhnlich, seinen Witz, oder wenigstens das, was dafür galt,beisteuerte, die Damen aber beifälliges Lachen und freigebigenBeifall. Ungeachtet aller dieser scheinbaren Fröhlichkeit ver-säumte indeß Mordaunt nicht, so versteckt er konnte, das Be-nehmen der zwei Töchter des Mr. Magnus zu beobachten,und immer noch schien cs ihm, als ob die ältere, ganz in dieUnterhaltung mit Cleveland versunken, für die übrige Gesell-schaft durchaus verloren sei, Brenda aber (da sie seine Auf-merksamkeit von sich abgezogen glaubte) mit einem Ansdruckeder Aengstlichkeit und Trauer auf die Gruppe blickte, von der-er einen Bestandtheil bildete. Das Mißlranen und die Ver-wirrung, welche sich in ihren Blicken zu malen schienen, rührtenihn, und er entschloß sich in der Stille, sich von ihr noch andiesem Abend eine deutlichere Erklärung zu verschaffen. Ererinnerte sich dabei, daß Norna gesagt batte, die liebenswürdigenbeiden jungen Mädchen wären in Gefahr; über die Art derGefahr hatte sie zwar keine bestimmte Erklärung gegeben,aber er glaubte, sie läge in dem zu günstigen Begriffe, densie sich von dem Charakter des unternehmenden und sich Allesanmaßenden Fremden machten, und er beschloß bei sich, wo