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das sein, wozu die ewige Weisheit sie beslimmt hat, — einOrt mit einem Gemisch von Guten und Bösen, — dabei einOrt der Prüfung und des Leidens, wo selbst die größten Uebeldurch Etwas gemildert werden, was sie für geduldige unddemiithige Gemüther erträglich macht, und wo die größtenSegnungen eine bittere Beimischung mit sich führen.
Wenn wir in der Tbat die Ursachen der unerwarteten undunpassenden Verbindungen näher prüfen, so müssen wir ge-stehen, daß die Mittel, durch welche sie hervorgebracht werden,nicht ganz die Verschiedenheit oder Unzulässigkeit zeigen, welchesich erwarten lassen, wenn man das Resultat allein in Er-wägung zieht. Die weisen Zwecke, welche die Vorsehung vorAugen gehabt zn haben scheint, indem sie eine solche Ver-mischung der Gemüther, Charaktere, Kenntnisse und Fähig-keiten durch den Stand der Ehe gestattete, werden nicht durcheinen geheimnißvollen Impuls bewirkt, durch welchen, imWiderspruch zn den gewöhnlichen Gesetzen der Natur, Männeroder Frauen zn einer Verbindung mit denen getrieben werden,welche die Welt als für sie nicht paffend betrachtet. Die Frei-heit des Willens ist uns bei unserer moralischen Aufführung inden gewöhnlichen Ereignissen des Lebens gestattet, und in denerstem wie in den letztern Fällen häufig die Ursache für dieIrreleitung derer, welche sie besitzen. So geschieht es gewöhn-lich, und namentlich bei den Enthusiastischen und Phantasie-reichen, daß sie sich ein eignes Bild der Bewunderung ent-werfen, und sich dann nur zu oft durch eine schwache Aehnlichkeittäuschen, die sie an einem cxistirenden Wesen entdecken, welchesihre Einbildungskraft eben so bereitwillig als freiwillig mitalle den Attributen bekleidet, welche nöthig sind, ihr schönesIdeal geistiger Vollkommenheit zu vollenden. Vielleicht Keiner,selbst nicht in der glücklichsten Ehe, entdeckte an dem geliebten