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„Wahrhaftig/' sagte der Ranzelniann, „es sind kluge Leute,die der Welle und dem Winde ihren Gang lassen. Ein Halb-ertrunkener und ein Halberhangener haben noch Niemand Glückgebracht. — Wer erschoß Will Paterson von Roß? Der Hol-länder, den er vom Ertrinken rettete. Einem Ertrinkenden einBrett oder ein Tau hinzuwerfen, mag Christenpflicht sein, aberich sage: Hand von ihm, wenn ihr vor ihm sicher sein wollt."
„Ihr seid ein kluger Mann, Ranzelmann, und einwürdiger," wiederholte Swertha mit einem Seufzer, „undwißt besser wie irgend Einer, der je ein Netz ausgeworfenhat, wann und wo Ihr Eurem Nächsten Helsen sollt."
„In Wahrheit, ich habe manches Jahr erlebt," antworteteder Ranzelmann, „und habe mit angehört, was alte Leutedarüber mit einander gesprochen haben, und Niemand ansShetland soll sagen können, daß er ans festem Grund undBoden für einen Menschen ans christlicher Liebe mehr thunkann, aber wenn Jemand ans dem Salzwasser um Hülfeschreit — das ist ein ander Ding."
„Und nun, was sagt Ihr zu dem Kerl, dem Cleveland,der unserem Mordaunt so im Lichte steht?" sagte Swertha;„und zu Magnus Troil, der ihn noch am letzten Pfingsttagefür die Zierde von Shetland erklärte, der Magnus, den mandoch (wenigstens wenn er nücktern ist) für den klügsten undreichsten Mann in Shetland hält?"
„Das kann ihm keinen Vortheil bringen," sagte derRanzelniann mit weiser Miene. „Es gibt indessen Fälle,Swertha, wo die Klügsten (zu denen ich mich denn doch auchmitrechne) wie wahre Einfaltspinsel handeln und Sachen thun,die eben so wenig zu Etwas führen, als wenn ich versuchenwollte, Uber die Spitze von Sumburgh zu klettern. ES istmir selbst ein- oder zweimal in meinem Leben so gegangen.