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»Mit wem er will, denk' ich," sagte der Hauflrer; „über-haupt muß Jeder dort nach seiner Pfeife tanzen. Ich selbst weißindessen wenig davon, denn ich halte es gegen mein Gewissen,dergleichen Tanz und Spiel lange mit anzusehen. Die Leutesollten bedenken, daß ihr Leben nur ein dünner Faden ist."
„Deßwegen handelt Ihr auch wohl mit so vergänglicherWaare, Bryce, damit die Leute diese heilsame Wahrheit immervor Augen behalten" — antwortete Mordannt, dem sowohldie Art der Antwort, als die heuchlerischen Bedenklichkeitendes Antwortenden auffielcn.
„Das soll wohl darauf gehen, ich sollte Bedacht haben,daß Ihr selbst gern tanzt und spielt, Mr. Mertoun, aber ichbin ein alter Mann, und muß mein Gewissen rein halten.Doch Ihr werdet gewiß bei dem Tanze sein, den es amJohannis- oder St. Johannis, wie ihn die verblendeten Ge-schöpfe nennen, Abend in Burgh-Westra geben wird; und dawerdet Ihr doch wohl einige weltliche Zierden haben müssen,Beinkleider, Westen und dergleichen. Ich habe Zeug ausFlandern!" und damit legte er seinen Kram auf den Tisch,und fing an, auszupacken.
„Tanz?" wiederholte Mordannt; „Tanz am St. Johannis-Abend? Solltest du mich dazu einladen, Bryce?"
„Nein, aber Ihr wißt ja, daß Ihr immer willkommen seid,gebeten oder ungebeten. Der Capitain aber soll den Vortänzermachen, wie sie es nennen, — so zu sagen, den Rädelsführer."
„Hol' ihn der Teufel!" sagte Mordannt in ungeduldigerAufwallung.
„Alles zu seiner Zeit," antwortete der Hauslrer; man mußnichts übereilen, der Teufel wird schon das Seinige bekommen,das laßt mir gut sein. Aber es ist so ganz, wie ich Euch er-zähle, wenn Ihr auch so ungeberdig dabei ausseht, wie eine