„Dann müßt Ihr selbst die Sache ausmachen, denn ichkann nicht länger unter dieser Breite bleiben. Da Euer Vaterkeine obrigkeitliche Person ist, so muß ich wohl zu dem Magnus— wie heißt er? — gehen, der nicht Friedensrichter ist, aberetwas Anderes, das eben so gut ist. Jene Kerle haben zweioder drei Sachen genommen, die ich zurückhaben will undmuß — das klebrige mögen sie in des Teufels Namen be-halten! Wollt Ihr mir einen Brief an ihn mitgeben, nurso als Auftrag?"
„Das wird nicht nöthig sein," erwiderte Mordaunt; „esist genug, daß Ihr Schiffbruch gelitten habt, und seiner Hülfebedürft; indessen kann ich Euch einen Empfehlungsbrief geben."
„Hier," sagte der Seemann, indem er ein Schreibzeug auSseiner Kiste nahm, „sind Schreibmaterialien. — Unterdessenwill ich, da einmal zu löschen angefangen worden ist, dieLuken zunageln und die Ladung sichern."
Wahrend Mordaunt an Magnus Troil einen Brief schrieb,in welchem er die Umstände aus einander setzte, unter denenCapitain Cleveland an die Küste der Insel geworfen wordenwar, ergriff der Capitain — nachdem er einige Kleidungsstückeund so viel nothwendige Sachen herausgenommen hatte, alsein Ranzel fassen konnte — Hammer und Nägel, schloß denDeckel der Kiste auf eine kunstgerechte Weise, und befestigtesie dann noch mit einer Schnur, die er mit seemännischerGeschicklichkeit zusammendrehte und knotete. „Ich lasse dasAlles unter Eurer Aufsicht," sagte er, „Alles, dieß ausge-nommen," indem er ans einen Hirschfänger und Pistolen zeigte,„was vielleicht der Gefahr, von meinen Portngalesern getrenntzu werden, Vorbeugen könnte."
„Ihr werdet in diesem Lande Eure Waffen nicht brauchen,Capitain Cleveland," erwiderte Mordaunt; „ein Kind könnte