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„Nichts weniger als wohl — nichts weniger als wohl,"stöhnte Swertha mit einem mitleidigen Kopfschiitteln. „Kreide-weiße Backen, und noch die Riva hinabsteigen zu wollen!"
„Geh' nach Hanse, Mordaunt" — sagte Norna, die dasGespräch mit angchört hatte. — „Ich werde dafür sorgen,daß alles Nöthige zur Pflege dieses Mannes geschehe, und duwirst ihn bei dem Ranzelmanne finden, wenn du dich nachihm erkundigen willst; du kannst nicht mehr thun, als du schonfür ihn gethan hast."
Mordaunt fühlte die Wahrhcitdieser Worte, befahl Swertha,ihm sogleich zu folgen, und eilte mit schnellen Schritten nachHause.
Swertha humpelte unwillig hinter ihrem Herrn her; sobaldsie ihn aber ans dem Gesichte verloren, als er eben in dieSpalte des Felsens einbog, drehte sie um und brummte fürsich: „Und ich sollte nach Hause gehen und die beste Gelegen-heit, die mir seit zehn Jahren geboten wurde, einen neuenMantel und Rock zu bekommen, verlieren? — Nein, wahr-haftig nicht — solche reiche Gottesgabcn kommen nicht oft anunsere Küste; man weiß nichts davon, seitdem die Jenni undJames zu König Karls Zeiten an unserer Küste strandeten."
Mit diesen Worten beflügelte sie ihre Schritte so gut siekonnte, und da der willige Geist dem schwachen Fleische zu Hülfekam, erreichte sie bald den Strand, wo der Ranzelmann,während er seine eigenen Taschen vollstopfte, die klebrigenermahnte, ehrlich zu theilen, nachbarliche Gesinnungen zuzeigen, und den alten und Hülflosen auch ihren Antheil zugönnen, was, wie er andächtig bemerkte, die Küste segnen undihnen vor dem Winter noch mehr Schiffbrüche bringen würde.