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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
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siebenzehnhundcrts Leinwand, so stark, als ob es Doppellcinwandwäre. Indessen, Mutter, soll Euer Wille geschehen. Ich würdeMr. Mordaunte Willen ebensalls getban haben," fügte er hinzu,indem er von dem Tone des Trotzes zu dem der dienstbeflissenenErgebenheit überging, dessen er sich gegen seine Kunden bediente,wenn er nicht so gotteslästerliche Flüche ausgcstoßcn hätte, welchemir die Haut schauern machten, so daß ich mich wirklich beinahevergessen hätte." Er zog hierauf eine Flasche ans der Tasche undnäherte sich dem Schiffbrüchigen.Es ist vom besten Brannt-wein," sagte er,und wetz» ihn das nicht wieder in das Lebenbringt, so weiß ich nicht, was ich thnn soll." Mit diesen Wortennahm er im Voraus selbst einen Schluck, gleichsam um die Vor-züglichkeit des Getränkes zu beweisen, und war im Begriff, demManne etwas davon in den Mund zu gießen, als er auf einmal dieHand zurückzog und sagte:Norna, Ihr bürgt mir für Alles,was mir von ihm geschehen könnte, wenn ich ihm Hülfe leisteIhr wißt selbst am besten, Mutter, was die Leute sagen."

Statt aller Antwort nahm ihm Norna die Flasche aus derHand und begann dem Schiffbrüchigen die Schläfe und denHals damit zu reiben, wobei sie Mordaunt die nvthige An-weisung gab,' wie er dessen Kopf halten solle, damit er daseingeschlnckte Seewaffcr wieder von sich gäbe-

Der Hansirer sah einen Augenblick nnthätig zu, und sagtedann:Nun, es ist nicht mehr so gefährlich, ihm zu helfen, da eraus dem Wasser ist und hoch und trocken am Ufer liegt; die Haupt-gefahr ist immer für die, welche ihn zuerst berühren. Aber cs istein Jammer, zu sehen, wie diese Ringe des armen Menschen ge-schwollene Finger pressen, wahrhaftig, seine Hand ist so blau, wieder Rücke» einer Krabbe, ehe sie gekocht wird." Mit diesen Wor-ten ergriff er eine der kalten Hände des Menschen, deren zitterndeBewegung so eben eineSpur des zurückkehrendenLebens andeutete,