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trümmcrtc Schiff noch in seiner ganzen Größe, als fle es cmpor-hob und cs gegen die Felsenwand trug. Als aber diese Welle vondem Fuße des Felsens zurückrollte, war das Schiff nicht mehr, undLiezttrückgekommene Woge brachte nur eineAnzahl Balken,Plan-ken, Fässer und ähnliche Gegenstände, die sie auf die Höhe des Mee-res hinaustrug, damit sie von dort durch die nächste Welle zurück-gebracht und wiederum gegen den Felsen geschmettert würden.
In diesem Augenblicke glaubte Mordaunt einen Menschenauf einer Planke oder einem Fasse schwimmen zu sehen, welcherabwärts von der Hauptströmung auf einen kleinen Sandfleckzuzulenken schien, wo das Wasser seicht war, und die Wellensich weniger ungestüm brachen. Die Gefahr zu sehen, auszu-rufeu: „Er lebt und kan» noch gerettet werden!" war dieerste Aufwallung des furchtlosen Mordaunt; die nächste, nacheinem schnellen Ucberblick der Felsfläche, sich von der Spitzeherabzustürzcn (so schnell schien die Bewegung) und, diedie Spalten, Risse und Vorsprünge des Felsens benutzend,hinabzuklettern, — ein Unternehmen, welches jedem Zuschauerals das eines Rasenden erschienen sein würde.
„Halt, ich befehle es dir, unbesonnener Knabe!" rief derVater, „dieses Wagestück bringt dir den Tod. Halt, und nimmden sicheren Pfad zur Linken." Aber Mordaunt war schon zu weitin seinem gefährlichen Unternehmen vorgeschritten. „Und warumsollte ich ihn auch hindern?" sagte der Vater, indem die strengeund empfindliche Denkungsart, die er sich angeeignet hatte, alleBesorgniß unterdrückte. „Käme er jetzt um, erfüllt von einemgroßartigen hohen Gefühle, voll Glut für die Sache der Mensch-lichkeit, glücklich in der Anwendung seiner eigenen selbstbewußtenBehendigkeit und seiner jugendlichen Stärke, — käme er jetzt um —entginge erdann nichtdem Menschenhaß, den Gewissensbissen, demAlter »nd dem Gefühle der abnehmenden Kraft der Seele und