auf eine» Grad von Reichthum hinzudeuten, der auf diesenInseln ungewöhnlich war; auf der andern Seite aber warender Tisch und die übrigen Bedürfnisse in Jarlshvf um nichtsbesser, als was man bei einem shetländischcn Grundbesitzer dergewöhnlichsten Art finden konnte.
Die Bewohner des Dorfes kümmerten sich sehr wenig umden Stand ihres Obern, sobald sie gefunden hatten, daß seineGegenwart eher zur Verbesserung als zur Verschlimmerungihres Zustandes beitrug; und als sie einmal von der Besorg-niß befreit waren, daß er sic unterdrücken würde, überlegtensie nur, wie sie ihn durch alle mögliche» Kunstgriffe betrügenund übervortheile» könnten, — was sich der Fremde auch eineZeitlang mit wahrer philosophischer Gleichgültigkeit gefallenließ. Ein Vorfall, der sich zutrug, zeigte aber seinen Charak-ter bald in einem neuen Lichte, und that allen weiteren Ver-suchen zur übermäßigen Uebervortheilung auf einmal Einhalt.
In der Küche des Schlosses entstand nämlich ein heftigerStreit zwischen einer alten Gouvernante, welche bei Mr. Mcr-toun das Amt einer Haushälterin versah, und Sweyn Erik-son, einem so ächten Shetländcr, als je einer ein Boot zn demtzaaf-Fischfang «) ruderte; und dieser Zank wurde, wie es insolchen Fällen gewöhnlich ist, mit so zunehmender Hitze undsolchem Lärm fortgesetzt, daß er sogar bis zu Len Ohren desHerrn, wie man ihn nannte, drang, der so eben in einem ein-samen Thnrmc mit genauer Untersuchung eines Packes Büchervon London beschäftigt war, welche, nach langer Verzögerung,nach Hüll, von da auf einem Wallfisebfahrer nach Lerwick,und so nach Jarlshof gelangt waren. Mit mehr als dem ge-
D. i. der Fischfang auf offener See, zum Unterschied von derKügenfischerei.