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2 (1851) Robin der Rothe
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Dc»» ist von Seid' auch Euer Stt'iimpf,

Kiissc» doch Eure Knie den Grund und Grund."

Ich war, wie sich leicht denken läßt, nicht aufgelegt, indesRichters Fröhlichkeit einzustimmen. Mein Kopf schwindelte.Ichhabe nie gehört, daß Diana's Vater noch lebte," sagte ich.

An unserer Regierung lag's nicht, daß er noch lebt," erwi-derte Jnglewood;denn's gibt Niemand, dessen Kopsmehr Geldeingebracht haben würde. Er wurde zu König Wilhelm's Zeitenwegen seiner Theilnahme an einer Verschwörung zum Tode verur-theilt, und da er sich in Schottland mit einer Verwandten desHauses Breadalbane verheirathet hatte, besaß er bei allenHäuptlingen großen Einfluß. Man sagt, er hätte bei dem Friedenzu Ryswick ausgeliefert werden sollen, allein er entzog sich durchList, und sein Tod wurde in den französischen Blättern öffentlichbekannt gemacht. Als er hierher zurückkchrte, kannten wir altenLeute ihn recht gut, das will sagen, ich kannte ihn wohl, da aberkeine Anklage gegen ihn erfolgte, und mein Gedächtniß durchöftere Gichtanfälle gelitten hat, so hätt' ich doch nicht darauf schwö-ren mögen."

Kannte man ihn denn im Schlosse?" fragte ich.

Nur seine Tochter kannte ihn, der alte Ritter und Rashleigh,der hinter das Gehcimniß gekommen war, wie er hinter Alles kam,und der es der armen Diana wie eine Schnur um den Hals gelegthatte. Ich habe hundert Mal gesehen, wie sie ihn angespuckt habenwürde, wenn sie nicht für ihren Vater gefürchtet hätte, dessen Le-ben nicht das Geringste werth gewesen wäre, sobald man ihn derRegierung verrieth. Aber mißversteht mich nicht, Mr. Osbal-distone; die Regierung ist gut und gnädig und gerecht, und wennsie die Hälfte der Rebellen hängen ließ, die armen Seelen! so wirdJedermann eingcstehen, daß man sic nicht angetastet haben würde,wenn sie zu Hause geblieben wären."