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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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Fairservice, welcher beim ersten Laut meiner Stimme ein Freuden-geschrei ausstieß, und ohne ein Wort zu sagen, die Treppe hinaufnach dem Zimmer im zweiten Stock lief, aus dessen Fenstern dasLicht schimmerte. Ich vermurhete mit Recht, daß er meine An-kunft dem bekümmerten Owen anzeigen wollte, und folgte ihmdaher auf dem Fuße nach. Owen war nicht allein, es war nochein Anderer im Zimmer mein Vater.

Seine erste Regung war, die Würde seines gewöhnlichenGleichmuths zu behaupten.Frank, es freut mich, Dich zu se-hen" die nächste war, mich zärtlich zu umarmen indem erausrief:Mein theurer, theurcrSohn!" Owen umfaßte meineHände, die er mit Thränen benetzte, während er mir zu meinerRückkehr Glück wünschte. Solche Sccnen sind mehr für Auge undHerz, als für das Ohr. Meine alten Wimpern werden bei derErinnerung an diese Scene noch immer feucht.

Nachdem die erste Aufwallung unserer Freude vorüber war,erfuhr ich, daß mein Vater kurz nachher, als sich Owen nachSchottland auf den Weg gemacht hatte, aus Holland zurückgekehrtwar. Entschlossen und rasch in allen seinen Handlungen, verweilteer nur so lange, als nöthig war, um die Mittel herbeizuschaffen,die Verbindlichkeiten seines Hauses zu erfüllen. Mit seinen ausge-breiteten Hülfsmitteln, und vermehrtem Capital und befestigtemCredit durch den glücklichen Erfolg seines Geschäfts auf dem festenLande, gelang ihm leicht, was vielleicht nur seine Abwesenheitschwierig gemacht hatte, und er reiste nach Schottland, umRash-lcigh zur Rechenschaft zu ziehen, und zugleich seine Angelegenheitenin jenem Lande in Ordnung zu bringen. Die Ankunft meines Va-ters, mit vollem Credit, und mit reichlichen Mitteln versehen, seineVerpflichtungen ehrenvoll zu erfüllen, und auch seinen Handels-freunden in Zukunft nützen zu können, war ein Donnerschlag fürMac-Vittie und Compagnie, die geglaubt hatten, sein Stern sei