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2 (1851) Robin der Rothe
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uns an einem bestimmten Orte unweit der Fähre von Balloch zuerwarten.

Mac-Gregor erbot sich, uns auf unserm eigenen Wege zubegleiten, und da wir nach seiner Versicherung vor dem Frühstücknoch ei» Paar Meilen zu wandern hatten, empfahl er uns einenSchluck Branntwein als eine passende Einleitung zur Reise, zunehmen. Der Stadtvoigt that ihm Bescheid, und nannte es zu-gleich eine Unrechte und gefährliche Gewohnheit, den Tag mit gei-stigen Getränken anzufangen, ausgenommen, um den Magen ei-nen zarten Theil des Körpersgegen denMorgennebel zu schützen;in welchem Falle auch sein Vater, der Vorsteher, durch Lehre undBeispiel einen Schluck empfohlen hätte.

Sehr richtig, Vetter," sagte Robin,denn aus diesemGrunde haben wir, die Kinder des Nebels, ein Recht, vom Mor-gen bis Abend Branntwein zu trinken."

So gestärkt bestieg Jarvie einen kleinen hochländischen Küp-per, und mir wurde ein anderer angeboren, den ich aber ausschlug;und unter ganz verschiedener Begleitung und Aussicht zogen wirwieder den Weg, den wir Tags vorher eingeschlagcn hatten.

Unser Geleite bestand aus Mac-Gregor, und fünf bis sechs derhübschesten, am besten bewaffneten und rüstigsten Hochländer seinerSchaar, die ihn gewöhnlich begleiteten.

Als wir uns dem Engpässe näherten, in welchem das Gefechtund die nachfolgende noch schlimmere That am vorhergehenden LageStatt gefunden hatten, beeilte sich Mac-Gregor, zu sprechen,mehr um auf das zu antworten, was, wie er glaubte, in mir vor-ging , als auf eine meiner Aeußcrungcn.

Ihr müßt Arges von uns denken, Mr. Osbaldistone, und eskann natürlich nicht anders sein. Aber erwägt wenigstens, daßman uns herausgefordcrt hat. Wir sind ein rohes und unwissendes,auch wohl ein heftiges und leidenschaftliches, aber kein grausames