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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
179
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Rothe äußerte große Freude über das glückliche Gefecht in demEngpässe.

Man sagt," bemerkteer,des Königs Spreu sei besser, alsanderer Leute Korn; aber von des Königs Soldaten kann man dasnicht sagen, wenn sie sich von einigen Greisen schlagen lassen, dienicht mehr fechten können, von Buben, die's erst lernen müssen,und von Weibern mit Rocken und Spindel. Und auch der Dou-gal Gregor's, wer hätte so viel Verstand in seinem Kopfe gesucht,der nie bessere Bedeckung hatte, als sein eigenes zottiges Haar.Doch erzählt weiter, obwohl ich fürchte, was nun kommen wird. Meine Helene ist ein eingefleischter Teufel, wenn ihr Blut heißwird. Das arme Ding! hat wohl mehr als genug Grund dazu."

So schonend als möglich theilte ich ihm mit, wie man unsempfangen hatte, allein ich sah deutlich, daß ihm die Erzählunggroßen Schmerz verursachte.

Tausend Mark wollt' ich darum geben, wenn ich daheim ge-wesen wäre," sagte er.Fremde zu mißhandeln, und dazu meineneigenen Wetter, der mir so viel Freundschaft erzeigt hat. Ichwollte lieber, sie hätten in ihrer Thorheit das halbe Lennox ver-brannt! Aber das kommt davon, wenn man Weibern und ihrenJungen traut; die kennen weder Maß noch Ziel in ihrem Thun.An Allem jedoch ist der Schurke von Aöllner Schuld, der mich be-trog, indem er vorgab, er bringe Botschaft von Eurem VetterRashleigh, den ich in des Königs Angelegenheiten treffen sollte,und der mir, wie ich gar leicht glauben durfte, die Nachricht brin-gen konnte, Garschattachin und ein Lheil von Lennox hätten sich fürKönig Jacob erklärt. Meiner Treu', aber ich wußte, daß ichangeführt sei, als ich hörte, der Herzog wäre da, und als sie mirden Sattelgurt um die Arme legten, könnt'ich errathcn, was micherwartete; denn ich kannte Euren Vetter, der, verzeiht, selbst einglatter Patron ist, und gern Leute seiner Art gebraucht. Ich

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