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2 (1851) Robin der Rothe
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ten, bis ich geantwortet hattederTeufel müßte mir in dieBeine gefahren sein, wenn ich nur so weit ginge, als meine Zehenlang sind. Denken die Leute, ich hätt'eine andere Kehle in derTasche, wenn die Hochländer mir diese abschnitten? Oder ichkönnte an der einen Seite des Sees untertauchen, und an der an-dern wieder'rauskommen, wie eine wilde Ente? Ne, ne, Jederfür sich, und Gott für uns Alle. Die Leute mögen sich Burschenvon ihrem eignen Alter nehmen, und sich selbst bedienen, bis ihreJungen groß sind, und ihre eigenen Gänge für Andrew thun.Robin der Rothe kam dem Kirchspiel von Dreepdaily nie nahe, ummir oder den Meinigen einen Apfel oder eine Birne zu stehlen."

Ich brachte meinen Begleiter mit einiger Mühe zum Schwei-gen, stellte dann dem Herzoge vor, welcher großen Gefahr Haupt-mann Thornton und Jarvie gewiß ausgcsctzt sein würden , und batihn, mich zum Ueberbringer von gemäßigten Bedingungen zu ma-chen, durch die ihr Leben geschützt werden könnte. Ich versicherteihn, daß ich keine Gefahr scheuen würde, wenn ich nützlich seinkönnte, doch nach Allem, was ich gehört und gesehen hätte, dürfeich kaum zweifeln, daß man die Gefangenen sogleich ermorden wür-de, wenn der Geächtete den Tod erleiden sollte.

Der Herzog war augenscheinlich sehr gerührt. Es sei ein har-ter Fall, sagte er, und er fühle es, allein er habe eine höherePflicht gegen das Vaterland zu erfüllen Robin der Rothe müssesterben!

Ich gestehe es, nicht ohne Bewegung hörte ich diese Todesdro-hung gegen meinen Bekannten Campbell, der seinen guten Willenfür mich so oft gezeigt hatte. Mehrere Männer in des HerzogsGefolge theilten dies Gefühl, und wagten es, für ihn zu reden. Eswürde rathsamer sein, meinten sie, ihn nach Stirling-Castle zuschicken, und dort als ein Unterpfand für die Unterwerfung und Auf-lösung seiner Rotte in enger Verwahrung zu halten. Es sei ein